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Mahmud Celaleddin Efendi war ein Kalligraf der
Osmanen im 19. Jh. n.Chr.
Er wurde in der Region Dagestan im Kaukasus geboren, sein
genaues Geburtsdatum ist jedoch ungewiss. Aufgrund seines
Talents und Könnens schätzen Wissenschaftler sein Geburtsdatum
jedoch auf etwa 1750 n.Chr. Als Kind ließ er sich mit seinem
Vater Mahmud Celaleddin in
Istanbul nieder. Als er seine Karriere als Kalligraf
begann, nahm er den Namen Celaleddin
Efendi
an.
Er begann seine Ausbildung bei Abdüllatif Efendi, einem
Schüler von Ak Molla Ömer Efendi und Hoca Râsim Efendi. Nach
Meinungsverschiedenheiten über den Stil brach er diese
Ausbildung jedoch ab und wurde weitgehend Autodidakt. Er
widmete sich der Analyse der Werke des großen Kalligraphen
Hafiz Osman aus dem 17. Jh. n.Chr.
Celaleddin adaptierte Hafiz Osmans Stil seinem eigenen
Geschmack. Er entwickelte auch kraftvolle und selbstbewusste
Thuluth-- und
Nasch-Interpretationen. Sultan
Abdülmecit I. ermutigte seine Hofkalligraphen, Werke in
Celaleddins Stil zu schaffen. Celaleddins Stil war jedoch
aufgrund seiner Starrheit und Starrheit nur von kurzer Dauer.
Im Laufe seiner Karriere schuf er zahlreiche Gebetbücher,
Muraqqas,
Hilyas und Tafeln mit exquisiten Inschriften. Er malte auch
viele monumentale Inschriften, darunter für die Suppenküche
der
Eyüp-Sultan-Moschee und das Mihrişah-Sultan-Grab.
Als er 1829 starb, lebte er in İstavroz (dem heutigen
Stadtteil Abdullahağa von Beylerbeyi) am
Bosporus und wurde in der Şeyh Murad Tekke in der Nähe von
Eyüp Sultan begraben. Er wurde von seiner Frau begraben.
Folgende Thuluth-Schrift
stammt von ihm:

„O mein Gott, vergib (meine Sünden) um der Anbetung des
Gesandten willen, der Prophet der Menschen und der Dschinn,
und vergib um derer willen, die (an den Schlachten von) Hunayn
und Badr teilgenommen haben. Teile meine Sünden am Tag der
Auferstehung (Arasat) in zwei Hälften. Eine Hälfte vergib um
Hassens willen, die andere Hälfte vergib um Husseins willen.
Vergib mir.“