Halikarnassos
Mausoleum von Halikarnassos (Halikarnas Mozolesi)

Aussprache: dhariyh haaliykaarnaas
arabisch:
ضريح هاليكارناس
persisch:
آرامگاه هالیکارناسوس
englisch:
Mausoleum at Halicarnassus

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Das Mausoleum von Halikarnassos (türkisch: Halikarnas Mozolesi) ist eines der Sieben Weltwunder der Antike.

Es war das prächtige Grabmal von Mausolos, dem persischen Satrapen (Gouverneur) von Karien, im 4. Jh. v.Chr. in der Stadt Halikarnassos, dem heutigen Bodrum in der Türkei.

Es wurde ca. 350 v.Chr für Mausolos, Satrap von Karien erbaut. Der Begriff „Mausoleum“ geht auf jenen Mausolos zurück. Das Gebäude wurde von den griechischen Architekten Satyros und Pythios entworfen. Die Architektur ist eine Kombination aus griechischem, ägyptischem und mesopotamischem Baustil. Das Gebäude ist ca. 45 Meter hoch, mit reich verzierten Säulen, Figuren und einem vierpferdigen Marmorwagen auf dem Dach. Es wurde geschmückt von berühmten Bildhauern der Antike (z.B. Scopas, Bryaxis, Timotheos).

Das Gebäude wurde durch mehrere Erdbeben zwischen dem 12. und 15. Jh. n.Chr. zerstört. Steine wurden später von den Kreuzrittern zum Bau des Johanniterkastells St. Peter (Bodrum Kalesi) verwendet. Vor Ort gibt es noch Ruinen mit erhaltenen Fundamenten und Fragmenten. Viele Teile wurden ins British Museum (London) entführt.

Das Gebäude war eines der „sieben Weltwunder der Antike“. Ein maßstabsgetreues Miniaturmodell der gedachten Rekonstruktion des Gebäudes ist in Miniatürk ausgestellt (siehe Foto).

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