C.F. Mercy
Claudius Florimund Mercy

Aussprache: klaudiyuus fluuriynuund miyrsiy
arabisch:
كلوديوس فلوريموند ميرسي
persisch:
کلودیوس فلوریموند مرسی
englisch: 
Claudius Florimund Mercy

1666 – 1734 n.Chr.

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Claudius Florimund Graf von Mercy war ein kaiserlich-habsburgischer Feldmarschall im Dienst der österreichischen Habsburger. Er spielte eine bedeutende Rolle in den Türkenkriegen und im Polnischen Thronfolgekrieg.

Er ist 1666 n.Chr. in Lothringen (damals stark vom französisch-habsburgischen Spannungsfeld geprägt) geboren und trat früh in habsburgische Militärdienste ein. Er profilierte sich im Großen Türkenkrieg (1683–1699) gegen das Osmanische Reich.

Mercy kämpfte unter Prinz Eugen von Savoyen und war an mehreren Feldzügen gegen die Osmanen beteiligt. Er galt als disziplinierter und taktisch versierter Offizier.

Er diente auch auf verschiedenen anderen Kriegsschauplätzen des Habsburgerreiches, wie dem Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714 n.Chr.), und stieg weiter im Rang auf. Mercy wurde zeitweise militärischer Befehlshaber in den österreichischen Vorlanden (Breisgau u. a.) und war dort maßgeblich an Befestigungs- und Verwaltungsmaßnahmen beteiligt. Er fiel 1734 in der Schlacht bei Parma gegen französisch-spanische Truppen.

Sein Wirken ist vor allem militärhistorisch relevant, weniger staatsphilosophisch oder ideologisch.

Die Geschichte von Prinz Eugen von Savoyen und dessen Vertrauten Mercy ist im Heeresgeschichtliches Museum Wien umfassend dargestellt. Dort befindet sich auch das einzige zeitgenössische, heute noch erhaltene Porträt des Claudius Florimund de Mercy.

Foto Y.Özoguz (2017 n.Chr.)

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