Mi. Mirbaqiri

Foto: ISNA (2024 n.Chr.)
Muhammad-Mahdi Mirbaqiri

Aussprache: muhammad mahdiy miyrbaaqiriy
arabisch:
محمد مهدي ميرباقري
persisch:
محمدمهدی میرباقری
englisch:
Mohammad-Mahdi Mirbagheri

??? - ??? n.d.H.
1961 - heute n.Chr.

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Ayatollah Sayyid Muhammad-Mahdi Mirbaqiri ist ein einflussreicher Gelehrter [faqih] politischer Akteur in der Islamischen Republik Iran.

Er ist 1961 in Qum geboren und entstammt einer religiöses Gelehrtenfamilie. Er durchschritt die klassische Ausbildung der Hawza bis hin zur selbständigen Rechtsfindung [idschtihad]. Als Ayatollah gehört er zur religiös-politischen Elite der Islamischen Republik Iran.

Er ist unter anderem Leiter der Akademie für Islamische Wissenschaften in Qum und Mitglied der Expertenversammlung (Sechste Periode), wo er Semnan vertritt. Ayatollah Mirbaqiri ist ein Unterstützer des Prinzips der Statthalterschaft des Rechtsgelehrten [wilayat-ul-faqih] als Vorbereitung der Rückkehr Imam Mahdis (a.).

Er gilt als Verfechter der Trennung von „islamischer“ und „westlicher“ Wissenschaft mit Fokus auf den ganzheitlichen Ansatz im Islam. Daher hat er auch große Kritik gegenüber dem Einfluss der Westlichen Welt insbesondere auf Bildungssysteme und Missbrauch gesellschaftlicher Freiheiten sowie das sexualisierte Bild der Frau in der Westlichen Welt.

Er gehörte zu denjenigen, die Imam Mudschtaba Chamenei als Nachfolger seines Vaters Imam Ali Chamenei gewählt haben. Auf die Frage eines Reporters, welche Überlegungen angestellt wurden, als der Statthalter des Rechtsgelehrten [waliy-ul-faqih]  ernannt und bekanntgegeben wurde, antwortete er: „(Er ist) der von Allah Auserwählte, der am besten geeignet ist“.

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