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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Ayatollah Sayyid Muhammad-Mahdi Mirbaqiri ist ein
einflussreicher
Gelehrter [faqih] politischer Akteur in der
Islamischen Republik Iran.
Er ist 1961 in
Qum
geboren und entstammt einer religiöses Gelehrtenfamilie. Er
durchschritt die klassische Ausbildung der
Hawza
bis hin zur
selbständigen Rechtsfindung [idschtihad]. Als
Ayatollah gehört er zur religiös-politischen Elite der
Islamischen Republik Iran.
Er ist unter anderem Leiter der Akademie für Islamische
Wissenschaften in
Qum
und Mitglied der
Expertenversammlung (Sechste Periode), wo er
Semnan vertritt. Ayatollah Mirbaqiri ist ein
Unterstützer des Prinzips der
Statthalterschaft des Rechtsgelehrten [wilayat-ul-faqih]
als Vorbereitung der Rückkehr
Imam Mahdis
(a.).
Er gilt als Verfechter der Trennung von „islamischer“ und
„westlicher“ Wissenschaft mit Fokus auf den ganzheitlichen
Ansatz im
Islam.
Daher hat er auch große Kritik gegenüber dem Einfluss der
Westlichen Welt insbesondere auf Bildungssysteme und
Missbrauch gesellschaftlicher Freiheiten sowie das
sexualisierte Bild der Frau in der
Westlichen Welt.
Er gehörte zu denjenigen, die
Imam Mudschtaba Chamenei als Nachfolger seines Vaters
Imam
Ali Chamenei gewählt haben. Auf die Frage eines Reporters,
welche Überlegungen angestellt wurden, als der
Statthalter des Rechtsgelehrten [waliy-ul-faqih] ernannt
und bekanntgegeben wurde, antwortete er: „(Er ist) der von
Allah Auserwählte, der am besten geeignet ist“.