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Die Müderris Abdülbaki Efendi Moschee ist eine historische
Moschee
im im asiatischen Teil
Istanbuls.
Sie steht im Stadtteil Üsküdar im Viertel Sultantepe. Sie
wurde 1644 n.Chr. von Müderris Abdülbaki Efendi erbaut, einem
angesehenen islamischen
Gelehrten [faqih], der als
Richter [qadhi] in
Izmir
und
Aleppo tätig war. Er war zudem der Schwiegersohn des
berühmten Sufi-Meisters
Mahmud Hüdaya und Sohn von Tiryaki Hasan Pascha.
Die
Moschee verfügt über ein einfaches rechteckiges Gebäude
mit einem Ziegeldach und einem
Minarett
aus Stein. Der Zugang zum Innenhof erfolgt über einige
Steinstufen von der Straße aus. Im Hof befindet sich ein
Brunnen. Der Innenraum ist schlicht gestaltet, mit einem
hölzernen, schlicht geschnitzten
Kanzel
[minbar] und einer einfachen Beleuchtung. An der Fassade
wurde später ein verglaster hölzerner Vorbau hinzugefügt.
Im Laufe der Zeit verfiel die
Moschee
und wurde 1877 n.Chr. durch einen Wohltäter wieder instand
gesetzt. Eine umfassende Renovierung erfolgte 1965, und
zuletzt wurde sie 2015 restauriert . Neben der Moschee wurden
später ein Friedhof (Hazire), ein Wohnhaus (Meşruta) und eine
Schule (Mekteb) hinzugefügt. Die
Moschee
liegt heute eingebettet zwischen Wohngebäuden. Der Stifter,
Müderris Abdülbaki Efendi, ist vor der
Gebetsnische [mihrab] beigesetzt .
Die
Moschee befindet sich in der Servilik Caddesi, etwa 20
Schritte von der Yeşilbaş Bayırı Sokak entfernt.
