.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Das Museum für Literatur und Mystik in Ahar ist ein Fachmuseen
im Kulturbereich mit Schätzen der iranischen Zivilisation.
Das Museum wurde 1995 (1374 nach
Iranischem Sonnenkalender) gegründet. Es verfügt über drei
Ausstellungssäle, in denen verschiedenste kulturelle Schätze
Irans
zu sehen sind. Die ausgestellten Objekte stammen aus dem
Zeitraum vom 13. bis zum 20. Jh. n.Chr. Zu den Exponaten
zählen handgeschriebene Ausgaben des
Heiligen Quran Zeti der
Safawiden (16.–18. Jh.n.Chr.) und der Ära der
Qadscharen (19. Jh. n.Chr.), ein mit
Suren
besticktes Stoffbanner, ein antikes Paar Pantoffeln mit
Fersenriemen (aus einer Imamzadeh-Gruft),
Gebetsteppiche [sadschada],
Gebetssteine [muhr],
Gebetsrichtungskompasse, Gemälde aus der
Qadscharen-Zeit sowie kalligraphisch gestaltete Texte
islamischer
Bittgebete.
Das Museum befindet sich in der Stadt Ahar, im nördlichen
Bereich des Grabmals von Scheich Schihab ad-Din Mahmud Ahari.
Scheich Schihab ad-Din Mahmud Ahari, Sohn von Ahmad Ahari,
wurde am 28. November 1184 (Mitte
Schaban 580
n.d.H.) geboren. Er erlernte die Grundlagen der
islamischen Wissenschaften zunächst in seiner Heimatstadt,
reiste danach nach
Bagdad
und kehrte nach erfolgreichem Studium wieder nach Ahar zurück,
um den Glauben zu verbreiten und die Menschen zu unterweisen.
Sein schriftliches Werk Aschq-Name („Buch der Liebe“) enthält
seine mystischen Überzeugungen. Schihab ad-Din Ahari starb im
Jahr 1267 n.Chr. (665
n.d.H.) in Ahar und wurde im Hof seines Sufi-Klosters (Chaneghah)
beigesetzt. Ahar ist die viertgrößte Stadt der Provinz
Ost-Aserbaidschan und dank ihres Klimas eines der Hauptziele
für Touristen in dieser Region.