Ölberg
Ömer Öngüt

Aussprache: umar uunghuut
arabisch:
عمر أونغوت
persisch:
کوه زیتون
englisch: Omer Ongut

1927 - 28.6.2010 n.Chr.

.Bücher zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.

Ömer Öngüt (1938–2019) war ein türkischer islamischer Autor, Prediger und religiöser Lehrer, der vor allem im Umfeld traditionell-sufischer Religiosität wirkte.

Er ist im deutschsprachigen Raum vor allem durch eine verbreitete Quran-Übersetzungen ins Deutsche bekannt, wobei er dafür eine türkische Übersetzung mit benutzt haben soll.

Er ist 1927 in der Stadt Yenipazar bei Kosovo geboren. Sein Vater ist Muharrem Efendi, seine Mutter Çelebiye Hanım. Sein Großvater Scheich Ahmad Efendi starb in Yenipazar bei Kosovo, wo er sich vorübergehend aufhielt. Seine Kinder sollen in Yenipazar geblieben sein, wo auch Ömer geboren sein soll. Später kamen seine Enkelkinder im Jahr 1936 in die Türkei und ließen sich in Düzce (Städtchen im Regierungsbezirk Bolu) nieder.

Seine religiöse Ausrichtung war stark geprägt von Sufismus und traditioneller sunnitischer Frömmigkeit. Ömer Öngüt verfasste eine Vielzahl von religiösen Büchern und Lehrtexten, darunter Werke zur islamischen Lebensführung, Erklärungen zu Glaubensgrundlagen sowie Predigt- und Erbauungsliteratur.

Seine Koranübersetzung ist Teil dieses Gesamtwerks und richtet sich vor allem an religiös interessierte Laien und Leser mit Interesse an spiritueller Deutung. Die mit ihm verbundene Übersetzung gilt als interpretierend statt streng wörtlich geprägt von sufischer und traditioneller Frömmigkeit.

Er starb am Montag den 16. Radschab 1431 (28. Juni 2010) zur Zeit des Morgengebetes. Er wurde auf dem Erenler-Friedhof in Adapazarı begraben. Er hinterließ ein Werk von 35 großen Bänden und 61 Taschenbüchern.

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