.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Ömer Öngüt (1938–2019) war ein türkischer islamischer Autor,
Prediger und religiöser Lehrer, der vor allem im Umfeld
traditionell-sufischer Religiosität wirkte.
Er ist im deutschsprachigen Raum vor allem durch eine
verbreitete
Quran-Übersetzungen ins Deutsche bekannt, wobei er dafür
eine türkische Übersetzung mit benutzt haben soll.
Er ist 1927 in der Stadt Yenipazar bei Kosovo geboren. Sein
Vater ist Muharrem Efendi, seine Mutter Çelebiye Hanım. Sein
Großvater Scheich Ahmad Efendi starb in Yenipazar bei Kosovo,
wo er sich vorübergehend aufhielt. Seine Kinder sollen in
Yenipazar geblieben sein, wo auch Ömer geboren sein soll.
Später kamen seine Enkelkinder im Jahr 1936 in die Türkei und
ließen sich in Düzce (Städtchen im Regierungsbezirk
Bolu)
nieder.
Seine religiöse Ausrichtung war stark geprägt von
Sufismus und traditioneller
sunnitischer Frömmigkeit. Ömer Öngüt verfasste eine
Vielzahl von religiösen Büchern und Lehrtexten, darunter Werke
zur islamischen Lebensführung, Erklärungen zu
Glaubensgrundlagen sowie Predigt- und Erbauungsliteratur.
Seine Koranübersetzung ist Teil dieses Gesamtwerks und
richtet sich vor allem an religiös interessierte Laien und
Leser mit Interesse an spiritueller Deutung. Die mit ihm
verbundene Übersetzung gilt als interpretierend statt streng
wörtlich geprägt von sufischer und traditioneller Frömmigkeit.
Er starb am Montag den 16.
Radschab 1431 (28. Juni 2010) zur Zeit des Morgengebetes.
Er wurde auf dem Erenler-Friedhof in Adapazarı begraben. Er
hinterließ ein Werk von 35 großen Bänden und 61
Taschenbüchern.