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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Hikmet Onat war ein wichtiger türkischer Maler der frühen
Moderne, einer der Hauptvertreter des türkischen
Impressionismus.
Er ist 1882 in
Istanbul als Sohn des Marineoffiziers Murat Bey geboren.
Deshalb kam er auf die Marineakademie Heybeliada und schloss
diese 1903 als Seeoffizier ab. Danach brach er die
Militärlaufbahn ab und studierte an der Sanayi-i Nefise
Mektebi (Kunstakademie Istanbul), unter anderem bei
Osman Hamdi Bey, Salvatore Valeri, Ruhi Arel. 1910 gewann
er die „Europaprüfung“ und studierte mehrere Jahre an der
École des Beaux-Arts in Paris, im Atelier von Fernand Cormon.
Er gilt als einer der großen türkischen Impressionisten.
Sein Stil ist naturnah, mit lichtbetonten Farben und lockerer,
fleckiger Pinselführung. Seine Motive waren vor allem:
Istanbul-Landschaften,
Bosporus,
Goldenes Horn, Stadtteile wie Anadoluhisarı, Beykoz,
Kuzguncuk usw. Er war Mitbegründer der Osmanlı Ressamlar
Cemiyeti (Gesellschaft osmanischer Maler) und später aktiv in
den Malervereinigungen der Republik.
Trotz seiner Bedeutung eröffnete er zu Lebzeiten nur eine
einzige Einzelausstellung. Seine Werke sind heute in vielen
türkischen Museen zu sehen, darunter sein Werk über das
Barbarossa-Mausoleum, welches im
Staatlichen Kunst- und Skulpturenmuseum Ankara
ausgestellt ist (siehe Foto).
Er ist 1977 in
Istanbul gestorben.

Foto Y.Özoguz (2014 n.Chr.)