v. Ottenfeld
Rudolf Otto von Ottenfeld

Aussprache: ruudulf fuun uutiyfiiyld
arabisch:
رودولف أوتو فون أوتينفيلد
persisch:
رودولف اُتو فون اُتِنفلد
englisch:
Rudolf Otto von Ottenfeld

21.7.1856 - 26.7.1913 n.Chr.

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Rudolf Otto von Ottenfeld war ein österreichischer Militärmaler, Gründungsmitglied der Wiener Secession und Professor an der Akademie der bildenden Künste in Prag, der auch auf Orientmalerei spezialisiert war.

Er ist am 21. Juli 1856 in Verona geboren. An der Akademie der bildenden Künste Wien hat er unter Carl Wurzinger und Leopold Carl Müller studiert. Anschließend (1883–1893) lebte und arbeitete er in München. In Wien setzte er seine künstlerische Tätigkeit fort (1893–1900). Ab 1900 wurde er Professor an der Akademie der bildenden Künste in Prag.

Ottenfeld war bekannt für seine Militär- und Orientmalerei. Er malte Schlachtszenen, Soldaten in Uniform und historische Darstellungen, oft mit militärischem Kontext. Seine Werke zeichnen sich durch detaillierte Uniformdarstellungen und dramatische Kompositionen aus. Beispielsweise illustrierte er die Geschichte der österreichischen Armee von 1700 bis 1867, ein Standardwerk über Uniformen dieser Zeit.

Ottenfeld war Wiener Secession Gründungsmitglied und Mitglied des Arbeitskomitees der Wiener Secession. Für seine Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Ottenfeld heiratete am 1. März 1890 in Prag Alexandrine Kriesche, Tochter des Fabriksbesitzers Karl Kriesche. Das Paar hatte Zwillinge: Felix Oskar Karl und Edith Klementine.

Ottenfelds Werke sind heute in verschiedenen Museen zu finden, darunter das Heeresgeschichtliches Museum Wien. Dort hängt unter anderem das 1878 erstellte Gemälde „Passübergang österreichischer Truppen in Bosnien“ (siehe Foto).

Seine detaillierten Darstellungen von Militäruniformen und historischen Szenen machen ihn zu einem bedeutenden Vertreter der Militärmalerei im späten 19. Jh. n.Chr. Er starb am 26. Juli 1913 in Prag.

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