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Der Palast der Landwirte (russisch: Дворец земледельцев/
Dvorez zemledelzew) ist ein monumentales Verwaltungsgebäude im
historischen Zentrum von Kasan.
Er steht an der Palastplatz/Dvortsovaya Ploshchad nahe der
Nordmauer des Kasaner Kremls und unweit des Ufers der Kasanka.
Das Gebäude ist heute Sitz des Ministeriums für Landwirtschaft
und Ernährung der Republik Tatarstan sowie weiterer
staatlicher Agrar- und Veterinärbehörden. Es handelt sich um
ein modernes Regierungsgebäude, das bewusst in einer
monumentalen, historisierenden Formensprache entworfen wurde.
Der Palast der Landwirte ist vor allem wegen seiner
spektakulären Hauptfassade berühmt. In der großen zentralen
Bogenöffnung steht ein etwa 20 Meter hoher Bronzebaum, der
nachts grün beleuchtet wird. Genau dieses Motiv ist das, was
man auf den bekannten Fotos sieht. Der Baum gilt als das
visuelle Hauptmerkmal des Gebäudes. Der Baum gilt als Symbol
von Fruchtbarkeit, Naturverbundenheit und landwirtschaftlichem
Wohlstand. Deshalb ist das Gebäude zu einer der bekanntesten
modernen Sehenswürdigkeiten Kasans geworden und ein beliebter
Fotopunkt.
Architektonisch ist der Bau ausgesprochen repräsentativ in
einer Mischung aus Klassizismus, Empirestil und eklektischen
bzw. historisierenden Elementen. Die Hauptfassade ist
symmetrisch aufgebaut, mit zwei Flügeln, einem zentralen
Portal und einer großen Kuppel über dem Mittelteil.
Der Palast der Landwirte wurde zwischen 2008 und 2010 n.Chr.
errichtet. Die Projektidee entstand nach russischen
Darstellungen im Umfeld der Vorbereitungen auf das Millennium
von Kasan. Als Architekt wird Leonid Gornik genannt. Das
Gebäude entstand an der Stelle älterer, abgerissener Bebauung
am Anfang der Fedosejewskaja-Straße.
Im Palast befinden sich die Büros des
Landwirtschaftsministeriums Tatarstans, der
Veterinärverwaltung und weiterer staatlicher Einrichtungen aus
dem Agrarbereich. Das Gebäude ist also vor allem ein
Regierungs- und Verwaltungsbau und kein klassisches Museum
oder frei zugänglicher Palast. Viele touristische Hinweise
betonen, dass man ihn vor allem von außen besichtigt.

Foto: KI-bearbeitet Y.Özoguz (2026 n.Chr.)