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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Der Pergamonaltar (türkisch „Zeus Sunağı“) ist ein
monumentales Bauwerk aus der griechischen Antike.
Das Gebäude wurde im 2. Jh. v.Chr. (ca. 180–160 v.Chr.)
erbaut und stand in der antiken Stadt Pergamon (heute: Bergama
in der
Türkei). Es wurde von König Eumenes II. von Pergamon
erbaut und diente als Votivaltar zu Ehren des Gottes Zeus (und
auch Athene). Der Altar war Teil eines großen Tempelbezirks
auf der Akropolis von Pergamon. Als besonders berühmt gilt das
riesige Fries (Skulpturband) mit dem Thema: Gigantomachie,
Kampf der olympischen Götter gegen die Giganten. Das Werk gilt
als Meisterstück hellenistischer Bildhauerei.
Der Altar wurde im 19. Jh. von deutschen Archäologen
ausgegraben. Seitdem gehört er zum Bestand des
Museums für Islamische Kunst in Berlin (Pergamonmuseum).
Dort wurde der Altar teilweise rekonstruiert. Er gilt als
eines der wichtigsten Exponate des Museums.
Ein maßstabsgetreues Miniaturmodell der gedachten
Rekonstruktion ist in
Miniatürk ausgestellt (siehe Foto).

Foto Y.Özoguz (2009 n.Chr.)