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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Das Residenzschloss Arolsen in Bad Arolsen war die Residenz
der Fürsten zu Waldeck und Pyrmont. Es ist eine große barocke
Dreiflügelanlage, gehört zu den bedeutenden Schlossanlagen
Nordhessens und beinhaltet viel Bezug zum
Orient.
Der Bau steht an der Schloßstraße 24 (34454 Arolsen). Er
begann 1710 n.Chr. Die Hauptanlage wird meist mit der Bauzeit
1710–1728 n.Chr. verbunden, während spätere Ausbauten und
Umgestaltungen bis ins 19. Jh. n.Chr. reichen.
Architektonisch steht das Schloss klar in der höfischen
Barocktradition: repräsentativer Ehrenhof, Mittelrisalit,
symmetrische Flügel, große Raumachsen und eine Ausstattung,
die höfischen Rang sichtbar machen sollte. Innen gehören
besonders das barocke Treppenhaus, der Gartensaal, der Weiße
Saal, der Steinerne Saal, Salons, Galerieräume und
Sammlungsräume zur historischen Ausstattung.
Die Innenausstattung ist kunsthistorisch relevant, weil
dort mehrere Gattungen höfischer Repräsentation
zusammenkommen: Stuck, Deckengemälde, Supraporten, Porträts,
Möbel, Tapisserien, Skulpturen, Waffen- und Militärgeschichte.
Die Stuckarbeiten werden Andrea Gallasini zugeschrieben; die
Deckengemälde von 1721/22 n.Chr. stammen von Carlo Lodovico
Castelli, Supraporten unter anderem von Magnus de Quitter. Bei
den Gemälden werden unter anderem Johann Heinrich Tischbein d.
Ä., Johann Friedrich August Tischbein, Martin von Meytens d.
J. und Heinrich Aldegrever genannt.
In der Waffensammlung des Schlosses befinden sich einige
Beutestücke aus den Osmanen-Kriegen sowie zahlreiche Gemälde
zu Schlachten mit den
Osmanen.
Heute ist das Schloss zugleich historischer Wohnsitz,
Museum und Veranstaltungsort.
Zu den aus islamischer Sicht interessanten
Ausstellungsobjekten gehören unter anderem: