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Saif ibn Hars
(oder Harith) ist einer der Helden von
Aschura und
Märtyrer von
Kerbela.
In manchen Auflistungen taucht auch ein Cousin
namens Malik auf, über dessen Verbleib aber wenig bekannt ist.
Sie sollen sich beide aus
Kufa
kommend
Imam Husain (a.) angeschlossen haben. Manchmal ist aber
Malik auch der Name seines Vaters und Hars der Großvater, so
dass er Saif ibn Malik ibn Hars heißt.
Sein vollständiger Name lautet Sayf ibn al-Harith ibn Sarīʿ
al-Hamdani al-Chabiri [سيف بن الحارث بن سريع الهمداني
الجابري]. Sayf gehörte zu den Banu Chabir, einem Zweig des
südarabischen Stammes Hamdan, der in
Kufa
stark vertreten war.
Zusammen mit seinem Cousin kamen sie aus
Kufa
und schlossen sich
Imam Husain (a.)
in
Kerbela an. Manche spätere Berichte erwähnen, dass sie
zusammen mit einem Diener namens
Schabib ibn Abdallāh an-Nahschali kamen.
In den
Maqtal-Berichten
wird erzählt, dass Sayf und Mālik vor ihrem letzten Kampf
weinend zu
Imam Husain (a.)
kamen. Der Imam fragte sinngemäß, weshalb sie weinten, obwohl
sie bald zu den Freuden des Paradieses gelangen würden. Sie
antworteten, sie weinten nicht um ihr eigenes Leben, sondern
weil sie sahen, dass der Imam umringt war und sie ihn trotz
ihrer Bereitschaft nicht wirksam vor dem Feind schützen
konnten.
Nach der verbreiteten Erzählung baten beide gemeinsam um
Kampferlaubnis. Sie gingen zusammen auf das Schlachtfeld,
grüßten
Imam Husain (a.)
und kämpften Seite an Seite. Dabei soll jeder den Rücken des
anderen geschützt haben, bis beide getötet wurden.