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Die Scheichulislam
Mirzade Scheich Mehmet Efendi Moschee (Şeyhülislâm Mirzazâde
Şeyh Mehmet Efendi Camii), auch bekannt als Mirzazade Moschee,
ist eine historische
Moschee in
Istanbul.
Sie befindet sich im Stadtteil Sultantepe von Üsküdar auf
der asiatischen Seite von
Istanbul an der Ecke der Straßen Servilik Caddesi und der
Kirişçi Sokak und verfügt über zwei Eingänge. Zugang von der
Kirişçi Sokak erfolgt über einen schmalen, treppenartigen
Pfad. Der Eingang von der Servilik Caddesi führt zu einem Hof,
der auf der rechten Seite ein tonnengewölbtes Gebäude mit
Waschgelegenheiten und auf der linken Seite das Gebetshaus
umfasst. Im Hof befindet sich zudem ein
Moscheebrunnen (Schadrivan).
Die Scheichulislam Mirzade Scheich Mehmet Efendi Moschee
wurde im Jahr 1143
n.d.H.H (1730 n.Chr.) von
Scheichulislam Mirzazade Mehmet Efendi errichtet, der im
selben Jahr zum
Scheichulislam des
Osmanischen Reichs ernannt wurde.
Die
Moschee zeichnet sich durch ihre Bauweise aus
geschnittenem Stein und Ziegeln aus. Das Dach ist aus Holz
gefertigt. Die Wand der
Gebetsnische [mihrab] ist mit Fliesen in fünf
verschiedenen Mustern bedeckt, die als herausragende Beispiele
für die Fliesenarbeiten des 18. Jh. n.Chr. gelten und in der
Nähe des Tekfur-Palastes hergestellt wurden. Obwohl viele
dieser Fliesen heute verloren gegangen sind, war die
Moschee einst bis zur Höhe der unteren Fenster vollständig
mit ihnen bedeckt.
Die
Moschee verfügt über ein
Minarett mit einem Sockel aus geschnittenem Stein und
einem Schaft sowie einem Balkon aus Ziegeln, die mit Zement
verputzt sind. Ursprünglich bestand das
Minarett vollständig aus geschnittenem Stein.
Scheichulislam Mirzazade Mehmet Efendi zog sich nach
seinem Rücktritt von seinem Amt aufgrund seines
fortgeschrittenen Alters in sein Anwesen in Sultantepe zurück,
wo er 1735 n.Chr. verstarb. Sein Grab befindet sich neben der
Moschee, ebenso wie das seines Vaters. In der Nähe der Moschee
befand sich einst das Herrenhaus der Familie Mirzazâde, das
später durch andere Gebäude ersetzt wurde. Das Gebiet war
bekannt für seinen Weinberg, den sogenannten "Susuzbağ".
