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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Die Sure an-Nas (die Menschheit) ist die 114. und damit die
letzte Sure
des
Heiligen Quran.
Sie ist eine
mekkanische Sure und ist die letzte im 30.
Dschuz.
Die Sure zählt zu den
Vier Qul Suren und zu den
Schutzsuren.
Bezüglich der Vorzüglichkeit der Rezitation der Sure an-Nas
gibt es zahlreiche
Überlieferungen [hadith].
Die Sure an-Nas fällt gilt in der Offenbarungsreihenfolge
als die 21., die auf den
Propheten Muhammad (s.). Die Sure endet mit dem Wort
"Menschheit". Damit umschließt der
Heilige
Quran, der mit der
Basmala "Im Namen Allahs" beginnt, den
Sinn des Lebens.
Die Sure an-Nas enthält 6
Verse,
20 Wörter und 78 Buchstaben. Die sie zu den verhältnismäßig
kurzen Suren zählt, wird sie auch oft im
Ritualgebet zitiert und viele
Muslime beherrschen sie auswendig.
Als
Offenbarungsanlass (Asbab al-Nuzul) wird in
sunnitischen Quellen einen Bericht zitiert, den
Schiiten
nicht akzeptieren.In ad-Durr al-Manthur wird aus sunnitischen
Exegesen zitiert, dass ein
Jude
angeblich erfolgreich Magie auf den
Propheten Muhammad (s.) ausgeübt habe. Daraufhin kam Engel
Gabriel (a.) [dschibrail] zu
Prophet Muhammad (s.) und überbrachte ihm die
Schutzsuren anwenden müsse, um wieder gesund zu werden,
was dieser auch tat.
Schiiten
aber verneinen, dass irgendeine Magie Einfluss auf den
Propheten Muhammad (s.) nehmen könne.