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Der Tag der
Einladung (Yaum al-Dawah) gilt als das früheste Ereignis, bei
dem
Prophet Muhammad (s.)
Imam Ali (a.) öffentlich als Nachfolger benannt hat, noch
Jahrzehnte vor
Ghadir Chum.
Der Tag wird auch Tag der Tag der Warnung (Yaum al-Indhār
[يوم الإنذار]) genannt.
Dieser Tag bezieht sich auf ein frühes Ereignis in
Mekka,
kurz nach der
Berufung [mab'ath].
Prophet Muhammad (s.)
Imam Ali (a.) erhielt den quranischen Befehl im
Warne-Verwandte-Vers: „Und
warne deine nächsten Verwandten!“ (Heiliger
Quran 26:214). Daraufhin versammelte er die
Banu Haschim zu einem gemeinsamen Mahl.
Prophet
Muhammad (s.) gab ihnen zu essen und lud sie auf
Gottes Weg ein. Sein Onkel
Abu Lahab machte sich über ihn lustig, und einige Gäste
zerstreuten sich. Daraufhin lud
Prophet
Muhammad (s.) seine Verwandtschaft aufs
Neue ein und sprach:
"O Söhne von
Abdulmuttalib, folgt mir
und werdet Fürsten der Welt. Wer unter euch mir heute folgt und hilft, wird mein
Bruder, mein Testamentsvollstrecker, mein Beistand, mein Erbe und nach mir mein Vertreter." Keiner antwortete.
Da stand der
junge Ali (a.) auf und sagte "O Gesandter Gottes, ich helfe dir".
Muhammad (s.) forderte Ali
(a.) auf sich zu setzen, bis sich die Aufforderung und die Antwort Alis (a.) drei Mal wiederholte.
Daraufhin erklärte der Prophet
Muhammad (s.),
dass Ali (a.) das Genannte sein wird. Eine ausführlichere
Darstellung der Ereignisse ist unter
Einladung von Dhul Aschira zu finden.
Der Prophet warnte erstmals öffentlich seinen eigenen
Stamm. Gleichzeitig verband er diese Warnung mit dem
Führungsauftrag [wilaya]. Der Tag vereint also damit
Warnung, Einladung und Ernennung. Deshalb existieren mehrere
Bezeichnungen: