Verwandtschaftsauffälligkeit
Verwandtschaftsauffälligkeit im Heiligen Quran

Aussprache: malaamih al-qaraaba
arabisch:
مَلَامِحُ الْقَرَابَةِ
persisch:
برجستگی خویشاوندی
englisch:
Kinship Peculiarity

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Die Verwandtschaftsauffälligkeit ist eines der Stilelemente des Heiligen Quran um als eine Art Ausrufezeichen auf den verborgenen Gesamtzusammenhang des Kontextes mit den Ahl-ul-Bait (a.) hinzuweisen.

Ein typisches Beispiel für die Verwandtschaftsauffälligkeit ist die Bezeichnung Schwester Aarons (Heiliger Quran 19:28) für die Heilige Maria (a.) obwohl Aarons  und die Heilige Maria (a.) in unterschiedlichen Epochen lebten. Die Auffälligkeit dient dazu, die besondere Bedeutung der Heiligen Maria (a.) (steht für Fatima (a.)) und Aarons (a.) (steht für Imam Ali (a.)) herauszustreichen.

Ein weiteres Beispiel für Verwandtschaftsauffälligkeit im Heiligen Quran stellt die Nennung von Azar (6:74) als "Vater" Abrahams (a.) dar, obwohl der Vater Abrahams (a.) einen anderen Namen hatte. Tatsächlich handelte es sich um einen Onkel Abrahams (a.), wobei die Folgeverse eine Art mystische Reise zu den Ahl-ul-Bait (a.) darstellen.

Ein weiterer Verwandter mit Doppelbedeutung im Heiligen Quran ist Zayd ibn Haritha, der im Heiligen Quran als „Zayd“ erwähnt ist (33:37) und Ziehsohn von Prophet Muhammad (s.). Der Name „Zayd“ ist allerdings nicht nur ein Eigenname, sondern steht gleichzeitig für eine beliebige Person.

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