.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Mahmud Chusrawi Wafa ist ein iranischer Politiker,
Sportfunktionär, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees
des Iran, Mitglied des Obersten Sportrats und war zudem
Leibwächter von
Imam
Sayyid Ali Chamenei.
Er ist 1953 in
Dezful
geboren. Zu seinen Berufsstationen gehören der Vorsitz des
Sportverbands der Kriegsversehrten und Menschen mit
Behinderung, die Mitgliedschaft in der zweiten Amtsperiode des
Islamischen Stadtrats von
Teheran, die Mitgliedschaft im Vorstand des Vereins
Persepolis, der Vorsitz des Nationalen Paralympischen Komitees
des Iran, die Mitgliedschaft im Nationalen Exekutivkomitee des
Olympischen Komitees, die Mitgliedschaft im Koordinationsrat
für Sport des Rundfunks und Fernsehens (dritter Kanal) sowie
das Amt des stellvertretenden Ministers für Breitensport im
Sportministerium.
Im Juli 2022 (Tir 1401) erhielt Mahmud Chusrawi Wafa den
Titel „Bester Sportmanager des iranischen Jahrhunderts“. Er
erhielt diese Auszeichnung bei dem Festival der Besten aus
hundert Jahren iranischen Sports, das in Zusammenarbeit mit
der staatlichen Rundfunkanstalt des Iran, dem Nationalen
Olympischen Komitee und dem Paralympischen Komitee
veranstaltet wurde.
Mahmud Chusrawi Wafa war in den Jahren 1980 und 1981
persönlicher Leibwächter von
Imam
Sayyid Ali Chamenei. Muhsin Dschawadian, einer von
Imam
Sayyid Ali Chameneis Leibwächtern in den 1980er Jahren,
hatte ihn eingeführt. Nach dem fehlgeschlagenen Attentat auf
Imam
Sayyid Ali Chamenei im Juli 1981 (Tir 1360) ging Mahmud
Chusrawi Wafa eine Zeit lang als Mitglied der
Pasdaran an die Fronten des
Irak-Iran-Krieges. Im Jahr 1981 wurde er verwundet, verlor
ein Bein und kehrte nach
Teheran zurück.
Von 1985 bis zum Ende des
Irak-Iran-Krieges war Mahmud Chusrawi Wafa sowohl im Krieg
präsent als auch einer von
Imam
Sayyid Ali Chameneis Leibwächtern; bei Besuchen in den
Kriegsgebieten begleitete er ihn. Aus jener Zeit stammt auch
seine Schilderung über seine Sorge um das Leben
Imam
Sayyid Ali Chameneis. Er erzählte, dass er auf einer ihrer
Reisen aus Sorge um den Imam sehr beunruhigt war.
Imam
Sayyid Ali Chameneis sagte zu ihm: „Herr Mahmud, ich
sage Ihnen etwas: Das, worüber Sie so besorgt sind, wird mir
auf dieser Reise nicht widerfahren. Ich weiß, wann ich zum
Märtyrer werde.“
Seit dem 5. Februar 2001 (17. Bahman 1379), als das
Nationale Paralympische Komitee des Iran offiziell gegründet
wurde, ist Mahmud Chusrawi Wafa dessen Präsident. Außerdem war
er zwischen 1981 und 1985 und anschließend erneut von 1990 bis
2017 Vorsitzender des Sportverbands der Kriegsversehrten und
Menschen mit Behinderung. In der 51. Generalversammlung des
Nationalen Olympischen Komitees des Iran, die am 28. August
2022 stattfand, wurde er zudem für vier Jahre zum Präsidenten
des Nationalen Olympischen Komitees des Iran gewählt.
