S. F. G. Wahl
Samuel Friedrich Günther Wahl

Aussprache: saamuuiyl frydriych ghuntar waal
arabisch:
ساموئيل فريدريخ غونتر وال
persisch:
ساموئيل فريدريخ غونتر وال
englisch:
Samuel Friedrich Gunther Wahl

15.6.1173 – 22.4.1250 n.d.H.
2.2.1760 - 29.7.1834 n.Chr.

.Bücher zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.

Dr. Samuel Friedrich Günther Wahl war Professor der orientalischen Sprachen in Halle und Übersetzer des Heiligen Quran ins Deutsche.

Er wurde am 2. Februar 1760 in Alach bei Erfurt geboren. 1784 war er Rektor des Gymnasiums zu Bückeburg. Ab 1788 war er außerordentlicher und ab 1808 ordentlichen Professor der orientalischen Sprachen in Halle. Am 29. Juni 1834 ist er in Halle gestorben. Er hinterließ ein sehr umfangreiches Werk.

Als seine bekanntestes Werk gilt „Allgemeine Geschichte der morgenländischen Sprachen und Literaturen“ (1784 n.Chr.). Im Jahr 1789 veröffentlichte er sein „Elementarbuch für die arabische Sprache und Literatur“, in dem sowohl die Schriftsprache als auch die Umgangssprache behandelt wurde. 1791 ließ er eine „Neue arabische Anthologie“ folgen, welche viele bisher ungedruckte Stücke aus Handschriften enthielt. Zuvor hatte er bereits die Orientalische Bibliothek; oder Wörterbuch zur Kenntnis des Orients übersetzt.

Seine Schriften berühren nicht nur alle Gebiete der morgenländischen Sprachforschung und Literatur im weitesten Sinne, so dass Persien, China und Indien hier eingeschlossen sind, sondern befassen sich auch mit Fragen der klassischen Weltliteratur.

Er gehörte zu den wenigen seiner Zeit, die Armenisch verstanden, von dem er in seiner Geschichte der morgenländischen Sprache, S. 95-113, einen kurzen Abriss der Grammatik veröffentlicht hat. 1828 gab er in Halle eine überarbeitete Version des Buches Der Koran oder das Gesetz für die Muselmänner unter dem Titel: „Das Gesetzt der Moslemen“ heraus, das von 1773 stammte.

Foto Y. Özoguz 2014

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