Eroberer Chaibars

Foto IRNA (2026 n.Chr.)
Zeremonie zum Eroberer von Chaibar

Aussprache: miraasim fatih chaybar
arabisch:
مراسم فاتح خيبر
persisch:
مراسم فاتح خیبر
englisch:
Conqueror of Kheibar Ceremony

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Die Veranstaltungen „Zeremonie zum Eroberer von Chaibar“ sind Zeremonien auf iranischen Straßen zur Erinnerung an die Eroberung von Chaibar durch Imam Ali (a.).

Die Veranstaltung bezieht sich historisch auf die Schlacht von Chaibar im Jahr 7 n.d.H. (628 n.Chr.), in der die muslimischen Truppen unter der Führung des Propheten Muhammad (s.) mit einer besonderen Bedeutung von Imam Ali (a.) die Festungen eroberten. Diese Schlacht ist in der islamischen Tradition ein Symbol für Mut, Sieg des Glaubens und Standhaftigkeit.

Seit ca. 2020 n.Chr. wird insbesondere in Teheran und anderen iranischen Städten eine öffentliche Veranstaltung unter dem Titel „Fatih Chaibar“ (Eroberer von Chaibar / فاتح خیبر) inszeniert. Es handelt sich um öffentliches, kulturell-politisches Ereignis mit Symbolcharakter. Das urbane Spektakel erfolgt als dramatisches, multimediales Straßentheater und dient der Erinnerungskultur. In Teheran erfolgen die Veranstaltungen auf dem Platz Meydan-e Imam Chomeini mit großem Publikum.

In der Regel findet die Veranstaltung zum Geburtstag Imam Alis (a.) am 13. Radschab nach dem Islamischen Kalender statt, so dass die Veranstaltung sich nach dem Sonnenkalender jedes Jahr verschiebt. Im Januar 2026 fiel er Geburtstag von Imam Alis (a.) zusammen mit dem Tag des Märtyriums von Qassim Sulaimani (3. Januar), so dass die Veranstaltung besonders imposant ausgeführt worden ist.

Die Veranstaltung zeigt im Straßentheaterformat in mehreren Akten:

bulletDarstellung der historischen Schlacht von Chaibar
bulletEpisoden mit dem Kampfgeist und der Tapferkeit
bulletSzenen von Widerstand, Treue und spiritueller Stärke

Die dramatischen Darstellungen werden mit Musik, Bildern, Videoprojektionen usw. geschmückt. Die Inszenierung wird auch genutzt, um eine Brücke zu zeitgenössischen politischen Themen herzustellen. Im Jahr 2026 war die Präsentation eines Monument- oder Skulpturen-Symbols „Fatih Chaibar“ Teil der Inszenierung. Offizielle Akteure (z B. Stadtverwaltung Teherans) haben erklärt, dass die Veranstaltung dazu dienen soll, Konzepte wie Würde, Widerstand, Sieg des Glaubens über weltliche Macht und Triumph der Überzeugung hervorzuheben und gleichzeitig eine Verbindung zwischen der historischen Episode und modernen Kämpfen zu ziehen.

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