Verbindung zwischen der diesseitigen und der
jenseitigen Welt
Ein wesentliches und sehr bedeutsames
Thema, das uns die heiligen Bücher vorstellen, ist die
Verbindung zwischen den beiden Leben. Beide Leben stehen in
Verbindung zueinander. In der jenseitigen Welt erntet man die
Früchte der eigenen Taten der diesseitigen Welt. Reiner,
aufrichtiger, wahrer Glaube und eine realistische Weltsicht,
Bewußtsein von moralischen Werten und Befreiung von Üblem, wie
Eifersucht, Täuschung, Betrügerei, Haß und übler Nachrede,
sowie gute Taten, wie Gnadenerweise und Opferbereitschaft,
deren Ergebnis die Vervollkommnung der Gesellschaft und der
Menschheit sind, bringen uns zu ewiger Glückseligkeit. Dagegen
sorgen Unglauben, Irrglaube, unmoralische Lebensführung,
Egoismus, Selbstsucht, Einbildung, Ausübung von Unterdrückung
und Ungerechtigkeit, Heuchelei, Wucher, Lüge, Fluch, Betrug,
Verleumdung, Verbreitung von Gerüchten, Verführung und
Verweigerung von Gebet und Gottesdienst für ein sehr düsteres,
kummervolles, unglückliches Leben im Jenseits. Der Prophet (s.a.s.)
sagt in einem Zitat interessanterweise: "Diese Welt ist ein
Acker für die andere Welt"; (das heißt: Wie du hier säst,
so wirst du dort ernten), die Qualität deiner Ernte hängt
davon ab, was du hier säst. Es ist unmöglich Gerste zu säen
und davon Weizen zu ernten, von Dornsträuchern Blumen zu
pflücken oder von Colozynther Datteln. Genauso werden uns böse
Gedanken, schlechtes Benehmen und Handeln in dieser Welt
keinen Nutzen in der anderen Welt bringen. |