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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Die Sorge für die Mitmenschen
Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) sprach:
„Derjenige, der seinem Bruder aus der Notlage (aus dem
Unglück) hilft, wird Gott am Jüngsten Tag aus einer der
Notlagen dieses Tages helfen.“
(Schahab-ul-Achbar, S.194)
Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) sprach:
„Denjenigen, der einem Gläubigen Hilfe leistet, wird Gott von
dreiundsiebzig Notsituationen befreien. Eine davon ist im
Diesseits und zweiundsiebzig davon im Jenseits, wo seine
großen Notsituationen sind.
Er sprach:
Weil dort
die Menschen (in solchen Schwierigkeiten sind, das sie ) nur
mit sich selbst beschäftigt sind.“
(Al-Kafi, B.2, S.199)
Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) sprach:
„Jemand,
der von seinem muslimischen Bruder gebeten wird, ihm Geld zu
borgen, es ihm aber (obwohl er es hat) verweigert, dem wird
Gott an jenem Tag, da er den Wohltätern ihren Lohn gibt, das
Paradies verbieten.“
(Bihar-ul-Anwar, B.73, S.369)
Imam Ali (a.s) sprach:
„Niemand
soll seinem Bruder, wenn er sieht, das er bedürftig ist, das
Bitten aufbürgen.“
(Bihar-ul-Anwar, B.71, S.166)
Imam Hussein (a.s) erklärte:
„Die
Bedürfnisse der Menschen, mit denen sie zu euch kommen, zählen
zu den Gaben Gottes für euch. Gebt Acht, das ihr bezüglich der
Gaben Gottes nicht in Verdruss geratet.“
(Bihar-ul-Anwar, B.71, S.318)
Imam Sadiq (a.s) überliefert von seinen
Vätern folgendes Wort des Gesandten Gottes (s.a.a.s.):
„Wer einem
Gläubigen vor Hunger sättigt, den wird Gott die Früchte des
Paradieses zur Speise geben. Wer einen kleidungslosen
Gläubigen kleidet, den wird Gott in Brokat- und Seidengewänder
kleiden. Wer einem Gläubigen den Durst stillt, den wird er von
dem edlen versiegelten Wein zu trinken geben. Wer einem
Gläubigen Hilfe leistet oder ihn aus einem Notstand befreit,
den wird Gott in den Schatten seines Thrones stellen, am Tag,
wo es keinen (schützenden) Schatten gibt, außer seinen
Schatten.“
(Bihar-ul-Anwar, B.71, S.382)
Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) sprach:
„Fragt die
Gelehrten, unterhaltet euch mit den Weisen und pflegt Umgang
mit den Armen.“
(Tuhaf-ul-Uqul, S.41)
Imam Ali (a.s) sprach :
„Der Grund
dafür, das das Vermögen schwindet ist, das den Bedürftigen die
Hilfe verweigert wird.“
(Ghurar-ul-Hikam, S.371, Zitat Nr. 8414)
Imam Sadiq (a.s):
“Wer einem
Gläubigen zu essen gibt, bis dieser satt ist, wird im Jenseits
in einem Ausmaß belohnt, das sich niemand vorstellen kann,
weder die (Gott) nahestehenden Engel noch die Gesandten, außer
dem Herrn der Menschen in aller Welt. Einer der Gründe, die
zur Vergebung der Sünden führen, ist die Sättigung hungernder
Muslime.
An dieser Stelle erwähnte er den
folgenden Koranvers:
Oder zu Essen zu geben an einem Tag,
da alles Hunger hat, einem Waisenkind aus der Verwandtschaft
oder einem Notleidenden Armen.(Surah Al-Balad (90), 14-16)
(Wasa´il-usch-Schi´ah, B.9,
S.25)
Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) sprach:
„Spendet
Almosen und heilt eure Kranken durch Almosen, denn wahrlich
durch die Almosen wird Leid und Krankheit abgewandt, wird euer
Leben verlängert und eure Wohltaten vermehrt.“
(Kanz-ul-Ummal, B.6, S.371)
Tawus Ibn-il-Yaman berichtet, das er
folgendes Wort von Imam Adschad (a.s) hörte:
„Fünf
Eigenschaften sind Zeichen der Gläubigen.“
Ich fragte
ihn nach diesen fünf Merkmalen und er antwortete:
-
Die
Gottesfurcht (auch dann), wenn man alleine (unbeobachtet)
ist.
-
Die
Almosen (auch dann), wenn man selbst nicht viel hat
-
Geduld
und Standhaftigkeit in Unglücksfällen und Katastrophen
-
Die
Fähigkeit über die Schuld der anderen hinwegzusehen (auch
dann), wenn man erzürnt ist
-
Die
Aufrichtigkeit (auch dann), wenn man sich fürchtet.“
(Al-Chisaal, B.1, S.269)
Imam Sadiq (a.s) sprach:
„Derjenige, der einem Gläubigen sein Vermögen enthält, obwohl
dieser dessen bedarf, (das schwöre ich) bei Gott, von den
Speisen des Paradies und dem edlen, versiegelten Wein nichts
bekommt.“
(Bihar-ul-Anwar, B.73, S.314)