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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Die üble Nachrede
Der Gesandte Gottes (s.) sprach:
„Die
Zwietracht, welche die Zunge stiftet ist schlimmer als (die
Zwietracht, welche) das Schlagen mit dem Schwert (anrichtet).
(Bihar-ul-Anwar, B.68, S.286)
Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) sprach:
„Nichts
ist langem Kerker würdiger als die Zunge.“
(Bihar-ul-Anwar, B.68, S.277)
Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) sprach:
„Der
Niedergang des Menschen besteht in drei Dingen:
in seinem
Bauch (übermäßiges Essen), seiner sinnlichen Begierde und
seiner Zunge.“
(Waqayi-ul-Ayyam, S.297)
Imam Ali (a.s) sprach:
„Denke
(zunächst was du sagen willst), danach erst sprich. Auf diese
Weise bleibst du sicher vor Fehltritten.“
(Ghurar-ul-Hikam, S.58, Zitat Nr.594)
Imam Baqir (a.s) sprach:
„Niemand
ist gegen Sünden geschützt, solange er seine Zunge nicht im
Zaum hält.“
(Bihar-ul-Anwar, B.75, S.178)
Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) sprach:
„Die Üble
Nachrede hat für die Religion des Menschen (seinen Glauben)
verheerende Folgen, als der Schaden, den ein zehrendes
Geschwür in seinem Körper anrichtet.“
(Al-Kafi, B.2, S.357)
Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) sprach:
„Das
Unterlassen der Üblen Nachrede ist bei Gott beliebter als
zehntausend Rak´ah (d.h. Gebetseinheiten) Mustahabbgebete
(Gebete, die man freiwillig verrichtet, also keine
Pflichtgebete).“
(Bihar-ul-Anwar, B.72, S.261)
Imam Ali (a.s) sprach:
„Wer der
üblen Nachrede des anderen Gehör schenkt ist wie derjenige,
der üble Nachrede begeht.“
(Ghurar-ul-Hikam, S.221, Zitat Nr. 4443)
Imam Ali (a.s.) sprach:
„Der
Schlimmste ist der, der die Fehler anderer sucht, gegen seine
eigenen Fehler aber blind ist (seine eigenen Fehler
übersieht).“
(Tara´if-ul-Hikam, S.176,
Wasa´il-usch-Schi-ah, B.9, S.96)
Imam Musa Kazhim (a.s) sprach:
„Verflucht
ist jemand, der hinter dem Rücken seines Bruders üble Nachrede
macht.“
(Bihar-ul-Anwar, B.71, S.232)
Abd-ul-Mu´min-il-Asari berichtet:
„Ich
suchte Imam Musa Ibn Scha´far (a.s) auf, als Muhammad Ibn
Abdullah-il-Dscha´fari gerade bei ihm war. Als ich ihm
(grüßend) zulächelte, fragte mich der Imam:
„Hast du
ihn gern?“
Ich
antwortete: „Ja, euretwegen habe ich ihn gern (weil er euer
Freund ist, ist er auch mein Freund)“
Worauf der
Imam sprach:“ Er ist dein Bruder. Der Gläubige ist der Bruder
des Gläubigen, auch wenn sie nicht den gleichen Vater haben.
Verflucht ist jemand, der seinem Bruder in Verruf bringt.
Verflucht ist jemand, der seinen Bruder hintergeht. Verflucht
ist jemand, der seinen Bruder nicht zurecht weist (wenn dieser
den falschen Weg beschreitet). Und verflucht ist jemand, der
gegen seinen Bruder üble Nachrede macht.“
(Bihar-ul-Anwar, B.72, S.262)