Kapitel 5
14.
Es dreh'n die Welten sich im Kreise,
Sie wandeln stets die alten Gleise.
Es geht die Menschheit ihre Bahn
Zum Grabe, wie sie stets getan.
Es blüht die Blume wunderbar
Und welkt wie einst und immerdar.
Zerstörend ist des Lebens Lauf,
Stets frisst ein Tier das andre auf.
Es nährt vom Tode sich das Leben,
Und dies muss jenem Nahrung geben.
Ein ewig Werden und Vergehn,
Wie sich im Kreis die Welten dreh'n.
Ein Kreislauf, der zum Wahnsinn triebe,
Gäb' ihm nicht Licht und Sinn die Liebe!