Vorwort
Das vorliegende Buch ist nicht nur ein Andenken an einen
mutigen Märtyrer, sondern beschreibt auch das Leben eines
Mannes, der sich mit seiner Tapferkeit, seiner Freigebigkeit
und seiner Ehrlichkeit die Medaille des Märtyrertums erworben
und sich so vervollkommnet hat.
Heutzutage, in der Kinder und Jugendliche sich an
profilarmen prominenten Sportlern und Schauspielern
orientieren und sie zum Vorbild nehmen, wobei ihnen auf ihrem
wirklich mühsamen Weg, ähnlich wie bei Prophet Yusuf, ein
Brunnen oder ein Wolf im Schafspelz im Wege steht, kann die
Darstellung von Ibrahims Leben ein Lichtschein sein in der
Finsternis der Nacht. Wie einmal unser Mentor sagte: „Diese
Sterne sind wegweisend.“
Ibrahim war Absolvent der Schule der Welayat (wegweisende
Führung durch die 12 Imame), der selbst Lehrer wurde und
Ehrlichkeit, Liebe und Aufopferung lehrte. Er selbst lernte
die Bewältigung seines Egos von seinem Imam Ali (a.).
Schon vor dem Islam wurden die Attribute der jugendlichen
Iraner mit Tapferkeit, Heldentum, Aufopferung und
Nationalbewusstsein beschrieben. Nachdem der Islam aufkam,
kamen weitere Eigenschaften dazu wie Tugend, Scham,
Ehrlichkeit, Religiosität, Märtyrertum etc. All das lernten
sie von der Ahl-ul-Bait (a.) (Familie des Propheten) und das
führte dazu, dass der Name dieses iranischen Jungendlichen
hoch oben am Himmel der guten Eigenschaften leuchtet. Die
Revolutionszeit und der achtjährige Verteidigungskrieg
bezeugen dieses ebenfalls. Das Studium des Lebens der
iranischen jungen Menschen ist wie das Eintauchen in ein
großes Meer. Manche lieben die Macht und die äußere Schönheit.
Andere gehen einen Schritt weiter und begeben sich in das Meer
bleiben aber an der Oberfläche. Eine weitere Gruppe begnügt
sich auch damit nicht, sie tauchen in die Tiefe oder schwimmen
um die Felsen herum um eine wertvollen Perle zu finden.
Und welch schöne Perlen wurden gefunden, Perlen, aus dem
Meer eines achtjährigen Krieges, die zu einem Schatz wurden
und wie viele Perlen gibt es noch, die in der Tiefe des Meeres
blieben und kein Taucher konnte je zu ihnen gelangen. Es ist
ein Segen Gottes, dass er uns gelegentlich eine dieser Perlen
zeigt, damit wir verstehen, dass es sie gibt und wir nicht
viel von den Schätzen dieses Meeres wissen.
Was haben wir bisher gemacht und was wollen wir in Zukunft
tun? Werden wir weiterhin Irdische im Gegensatz zu den
Himmlischen zum Vorbild nehmen? Menschen, die sich religiös
wähnen und mit einem attraktiven Äußeren, auf den Wellen der
Medien segeln um Herz und Religion der Jugendlichen zu rauben!
Unsere junge Generation, die iranischen Löwen haben ihre
Wurzeln in der Welayat, die getränkt wurden mit den Tränen um
Imam Hussein (a.).