Auch
dies gehört zu den elterlichen Pflichten
Vernunft
und Religion – alle beide – betrachten Vater und Mutter als
für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich. Diese haben
dabei nach einem gemeinsamen und pädagogisch – richtigen Plan
vorzugehen und sich darum zu bemühen, ihre Kinder vor Abwegen
zu bewahren und sie zu guten, aufrichtigen, klugen und kühnen
Menschen zu erziehen. Dieses Ziel zu erreichen ist nicht
einfach und mit zahlreichen Aufgaben verbunden.
Zunächst
einmal haben sie für die Gesundheit des Kindes zu sorgen, für
die leibliche und seelische. Dann für dessen ethische
Entfaltung. Es muss mit den Grundregeln der Höflichkeit und
Moral vertraut gemacht werden und von Gott
und Gottes
Wort erfahren. Zu bedenken ist, dass die Liebe zu Gott und das
Befolgen der göttlichen Weisungen nicht mit Gewalt zu
erreichen sind. Dieses Verständnis muss im Kind heranreifen,
auf das es ein überzeugter und freudiger „Gottbekenner“ werden
kann.
Wie ist
sein soziales Bewusstsein zu wecken?
Mit dem,
was wir gerade sagten, ist die erzieherische Aufgabe der
Eltern jedoch noch nicht beendet. Sie setzt sich nach wie vor
fort. Unter anderem haben sie in ihrem Kind ein gesundes,
soziales Verständnis wachzurufen, das heißt:
„Sozialbewusstsein“. Nach und nach ist es in das
gesellschaftliche Leben einzuführen. Es muss Kontakt zu
anderen Menschen haben und lernen, sich ihnen gegenüber
richtig zu verhalten. Auf das es sich später in der
Öffentlichkeit zurechtfinden und die Probleme seiner
Gesellschaft mitzutragen und mitzulösen vermag..., kooperativ,
engagiert und zuversichtlich.
Somit
obliegen Vater und Mutter, abgesehen von ihrer religiösen und
ethischen Erziehungsverantwortung, noch eine weitere, die das
Kind mit der rechten Art zu leben – in der Familie als auch
der Gesellschaft- vertraut macht und mitbestimmend ist für
sein einstiges Fußfassen und Verhalten in der Öffentlichkeit.
Warum
ist das notwendig?
Das Kind
wächst in der Obhut seiner Eltern heran, wird von ihnen
versorgt und gehegt. Doch nicht immer wird es so bleiben. Es
wird größer und schließlich erwachsen. Dann spätestens muss es
eintreten in den großen Strom der Gesellschaft. Dieser aber
fließt nicht immer ruhig und beschaulich dahin. Es gibt
mitunter Gefälle, Strudel und heftigen Wellengang. Das heißt
also, dass es fit und bereit sein muss, stark und
widerstandsfähig, wenn es nicht untergehen will.
Und gewiss
wünschen alle Eltern, dass ihr Kind in seinem späteren
privaten als auch gesellschaftlichen Leben erfolgreich ist.
Sie wissen auch, dass es einer Vielzahl Menschen begegnen wird
und es nicht immer leicht ist, sich auf alle einzustellen. Der
eine ist erregt, nervös und aufbrausend oder aber
unkonzentriert und vergesslich, der andere still, in sich
zurückgezogen, sagt nicht klar und deutlich, was er denkt und
möchte. Einer ist von Missgunst geplagt, ein anderer ein arger
Heuchler, unaufrichtig, egoistisch, rechthaberisch und
intolerant. Und wieder ein anderer nachtragend, misstrauisch,
überaus fordernd und anspruchsvoll etc....
Angesichts
der Vielfalt an Charakteren, ist es also unerlässlich, zu
lernen und zu „trainieren“, sich im Umgang mit ihnen allen
richtig zu verhalten, damit es nicht zu unnötigen Reibungen
und Konflikten kommt und das Miteinanderleben in der
Gesellschaft ein konstruktives sein kann. Eine Aufgabe, die
Eltern und Lehrern obliegt und die diese nicht auf die leichte
Schulter nehmen dürfen.
Wie und
wo beginnen wir damit?
Es ist also
Sache von Vater und Mutter, für das ethisch – geistige und
religiöse Fundament des Kindes zu sorgen als auch für sein
soziales. Und damit ist ebenfalls – ganz allmählich – an
seiner Kleinkindzeit zu beginnen, im Elternhaus.
In diesem
Zusammenhang sei an folgenden wichtigen Punkt erinnert:
Bedauerlicherweise sind hier und da noch immer Eltern
anzutreffen, die ihrem Kind nicht erlauben, seine Meinung,
zumal wenn diese der ihren nicht entspricht, kundzutun. Sie
erziehen ihr Kind zu einem schweigsamen, ängstlichen Menschen,
zu einem Menschen ohne Initiative und Selbstvertrauen. Zu
einem Duckmäuschen.
Das Kind
ist jedoch als „vollwertiger“ Mensch zu betrachten, mit einer
eigenen Persönlichkeit, die zu wahren und zu unterstützen ist.
Ihm sind Rechte und genügend Bewegungsspielraum zu bewilligen,
auf das es mit der Zeit in der Lage ist, auf eigenen Füßen
stehen zu können. Dazu gehört, dass es lernt, seine Ansichten
und Gedanken frei zu äußern, ohne sich vor der elterlichen
Gewalt und Reaktion fürchten zu müssen. Selbstredend wird
einem Kind, das sich von Anfang an – aufgrund seiner guten
Erziehung – als „Eigentümer“ von Persönlichkeit und Würde
begreift und dem die Möglichkeit gegeben wird, Aufgabe und
Verantwortung übernehmen zu dürfen, die Voraussetzung zu einem
erfolgreichen sozialen Leben geschaffen. Es wird sich nicht
ängstlich hinter dem Rücken der Mutter verstecken, wenn es
eingeschult wird und in die Gemeinschaft der Mitschüler
eintreten soll. Es fürchtet sich nicht vor anderen Kindern,
den Lehrern, kurz, der neuen Umgebung. Schnell wird es sich
einfügen, sich zurechtfinden und Freunde gewinnen.
Im
Gegensatz zu jenem Kind, das stets unter der unmittelbaren
Aufsicht der Eltern gestanden hat und niemals Gelegenheit zu
Initiative und Selbstständigkeit erhielt. Spätestens dann,
wenn es zur Schule gehen muss, wird es mit einer Unmenge
Schwierigkeiten konfrontiert sein. Es möchte nicht die Klasse
betreten, klammert sich am mütterlichen Rockzipfel fest,
weint, brüllt und ergreift, sobald die Mutter gegangen ist,
bei erstbester Gelegenheit die Flucht nach Hause.
Wenn es
dann nach längerem Hin und Her endlich bereit ist, zur Schule
zu gehen und dort gemeinsam mit anderen Kindern am Unterricht
teilzunehmen, ist es dennoch oftmals kontaktscheu, führt ein
„Mauerblümchendasein“ oder reagiert seine Hilflosigkeit und
Verlorenheit in Rowdy – Manier ab. Es kommt nicht klar mit
Schulmilieu, eckt an und gerät ständig in Streit und Fehde mit
anderen. Oder aber läuft- verängstigt und voller Komplexe –
nur eben am Rande mit.
Ganz klar,
dass seine Entwicklung nur zögernd und schleppend vonstatten
geht.
Was ist
zu beachten?
Wie gesagt:
Von klein auf hat im Elternhaus die Vorbereitung auf das Leben
in der Gesellschaft zu beginnen. Sozialbewusstsein, das heißt
ein gesundes Verständnis für das Miteinanderleben in der
Gemeinschaft ist im Kind zu wecken.
Mit seiner
Einschulung wird den Lehrern ebenfalls große Verantwortung
auferlegt. Hand in Hand mit den Eltern haben sie für die
Weiterentwicklung des Sozialverhaltens des Kindes Sorge zu
tragen.
Die Schule
hat sich nicht als Institution außerhalb der Gesellschaft zu
sehen, sondern vielmehr als wichtiger Teil in ihr. Sie ist
beauftragt, sich ernsthaft und gezielt darum zu bemühen, die
Fähigkeiten und Begabungen ihrer Schüler zu aktivieren und
deren gottgegebenen Kräfte zu wecken und zu fördern, so dass
sie einst als gesunde, aufgeschlossene, wissende und
sozialarrangierte Heranwachsende ihrer Gesellschaft zum Wohle
sein können.
Das heißt
also, dass die Mission der Lehrer und Pädagogen nicht darin
besteht, ihre Schüler zu Gehorsam und dergleichen zu erziehen
und lediglich deren Geist mit schulischem Wissen
Vollzustopfen, sondern sie haben für ein lebensnahes
Schulmilieu zu sorgen, in dem sie den Kindern – über den
normalen Unterricht hinaus – vor allen Dingen auch ein gutes
Sozialverhalten vermitteln können.
Warum?
Solange die
Kinder noch klein sind und die ersten Schritte in die
Gesellschaft noch nicht getan haben, das heißt mit der
Außenwelt noch nicht in engeren Kontakt gekommen sind, leben
sie mehr oder weniger in Träumen. In einer Welt kindlicher
Phantasie. Alles ist „heil“, gut und schön. (Sollte es
wenigstens sein!)
Viele
Mädchen und Jungen, die zum ersten Male mit der weiteren
Umwelt – wie Schule, Arbeitsplatz, Lehrstelle und ähnlichen –
in Berührung kommen, erwarten, dass es in ihr ebenso
freundlich und friedlich zugeht wie in ihrer heilen
Kinderwelt, weshalb sie schon bei den ersten, wenn auch noch
so kleinen Problemchen gleich „aus dem Häuschen“ geraten. Sie
reagieren verwirrt, erschrocken und bisweilen höchst extrem.
Werden aggressiv oder aber mutlos. Lassen alles liegen und
stehen, wollen nicht mehr und verzichten auf das, was sie
eigentlich vorhatten. Sie sind bitter enttäuscht...
So schnell?
Eltern und
Lehrer haben darum die Aufgabe, das Kind mit den Realitäten
des Lebens vertraut zu machen und es Lebens – und praxisnah zu
erziehen. Sie haben es früh genug darüber aufzuklären, dass es
im Leben Höhen und Tiefen gibt, Freuden, Erfolge und auch
Enttäuschungen. Das Schwierigkeiten mit Geduld, Ausdauer und
Klugheit zu meistern sind. Das man die Flinte nicht gleich ins
Korn wirft und sich stattdessen bemüht, mit Unerfreulichkeiten
Fertigzuwerden. Kein Meister fällt vom Himmel und ebenso ist
nicht alles Gold was glänzt. Das muss es lernen, gehört mit zu
einem guten Erziehungsprogramm. Es wird doch deshalb erzogen,
um sich zurechtzufinden oder?
Hageh Nasir
iddin Tussi, ein großer iranischer Dichter und Gelehrter,
empfiehlt Väter und Müttern in seinem Werk „Ahlaq Nasiri“,
ihre Kinder von früh auf zu sozialem Kontakt und Engament zu
erziehen und anzuhalten, damit sie die freundliche als auch
bewölkte Seite des Lebens in der Gesellschaft kennenlernen,
bei Schwierigkeiten nicht gleich die Flucht ergreifen, sondern
sie couragiert zu bewältigen suchen und bereit werden für ein
sinnvolles, nützliches Erwachsendasein.
Aspekte,
die ebenfalls zu berücksichtigen sind
In der
Großen menschlichen Gemeinschaft gibt es jene, die sich
besonderer Beliebtheit erfreuen. Man mag sie, verehrt sie,
bemüht sich um sie und umschwärmt sie häufig wie Falter das
Kerzenlicht.
Zweifellos
ist der Grund für die Sympathie, die ihnen allseits
entgegengebracht wird, nicht in Geld, Position oder einem
hübschen Äußeren zu suchen. Vielmehr ist es ihre Ausstrahlung,
sind es ihre charakterlichen Werte, die sie so „anziehend“
machen.
Forschen
wir nach, stellen wir fest, dass sie ganz besonders „sozial“
eingestellt und engagiert sind. Sie setzen sich nach Kräften
und hingebungsvoll für das Wohlergehen ihrer Mitmenschen ein.
In aller Selbstlosigkeit und nicht selten unter großen Opfern
bemühen sie sich, die Probleme anderer zu lösen. Sie zeichnen
sich durch Geduld, Güte, Nachsicht und Verständnis aus und
gehen Streitigkeiten aus dem Weg. Versuchen, nach Möglichkeit
mit alle eingeschlossen und Hochmut und Selbstgefälligkeit
sind ihnen fern. Weder beschimpfen und verhöhnen sie andere,
noch werden sie grob und verletzend. Sie sind mitfühlend und
nehmen an Freud und Leid ihrer Mitmenschen und Gesellschaft
aufrichtig teil.
In Kenntnis
dieser „Erfolgsfaktoren“ bemühen sich daher umsichtige Eltern,
das Zuhause ihrer Kinder so zu gestalten, dass sich in diesen
sowohl die Liebe zu Gott – und damit auch zu den
gottesdienstlichen Aufgaben wie Beten, Fasten u.s.w. – als
auch Werte wie Hilfsbereitschaft, Mitarbeit, Nachsicht,
Toleranz, Milde, Freigiebigkeit und ähnlichem entfalten
können. Kurz: Sowohl die Liebe zu Gott als auch für den
Nächsten. Angemerkt sei, dass die Liebe zu Gott
selbstverständlich die Liebe zum Nächsten miteinschließt, da
Gott uns zu dieser „Nächstenliebe“ aufruft, die folglich
ebenfalls „Gottesdienst“ ist.
Und, wie
schon gesagt, tun die Lehrer gut daran, den Schülern abgesehen
von Schulwissen auch ein intaktes Sozialverhalten
Nahezubringen und ihr „ethisches Fundament“ zu stützen und
aktivieren. Dazu gehört, dass sie sie beispielsweise im Rahmen
von Gruppenarbeiten an das Miteinanderdenken, -arbeiten und
–leben in der „Gesellschaft“ gewöhnen und ihnen begreiflich
machen, dass sie sich für diese zu interessieren und
einzusetzen haben, wenn sie von ihr „geliebt“ sein wollen. Das
sie nicht Sympathie von anderen erwarten können, wenn sie sich
nicht einen Deut um sie kümmern und nur an ihr eigenes Ego
denken. Das sie einsam und ungeliebt sein werden, wenn sie
sich ihren Mitmenschen gegenüber gleichgültig, herablassend
und ohne ihnen eine helfende Hand zu reichen, verhalten.
Was sagt
der Islam dazu?
Zuvor, das
heißt bevor wir uns mit der Ansicht des Islam zu diesem Thema
befassen wollen, sollten wir wissen, was der Islam unter
„Gemeinschaft, Gesellschaft“ versteht.
Er betont
den Wert des Miteinanderlebens und bezeichnet die
„Gemeinschaft der Muslime“ als „einen einzigen Körper“. Wenn
ein Glied dieses Körpers leidet, so leiden die üblichen
Glieder und Organe mit ihm und eilen ihm zu Hilfe.
Gemeinschaftlicher Gottesdienst – wie Gemeinschaftsgebet,
Freitagsgebet, Hag- sind ganz besonders gottwohlgefällig. Und
wie wir aus Ahadith wissen, ist es ganz allgemein jener als
„Muslim“ – als dem Willen Gottes Ergebener- zu bezeichnen, der
sich für die Belange und das Wohlergehen der Muslime einsetzt.
In „Usul
Kafi“ lesen wir folgendes Prophetenwort:
Jene, die sich um
ihre Glaubensgeschwister nicht kümmern, sind nicht als
wirkliche „Muslime“ zu bezeichnen.-
Gott
spricht im Heiligen Koran:
Die Devise der
Muslime ist: Mitarbeit, Mitgefühl und Erfurcht vor Gott!
In den
islamischen Überlieferungen werden „Nachsicht“ und „Bemühen“
um Einvernehmen“ als ethische Grundsätze betont. Selbst
hinsichtlich schwerer Vergehen wird „Verzeihen“ als
„menschliches“ Verhalten gewertet. Hierzu heißt es:
In „Usul
Kafi“ wird jener als „Muslim“ bezeichnet, der opferbereit ist
und sich um die Beseitigung der Probleme seiner
Glaubensgeschwister bemüht.
Aus dem
Genannten geht hervor, dass der Islam dem „sozialen Leben“
außerordentlichen Wert beimisst. Es geht ihm darum, durch
seine Weisungen und Bestimmungen die Muslime wie „Glieder
einer Kette“ miteinander zu verbinden und sie dazu aufzurufen,
einander wohlwollend, nachsichtig und freundschaftlich zur
Seite zu stehen.
Aussagestarker Hinweis für dieses Anliegen ist folgende
islamische Empfehlung, die besagt, dass die Rechte anderer
unbedingt zu respektieren sind und Glaubensgeschwister und
Verwandte nicht sich selbst überlassen werden dürfen, dass sie
vielmehr aufzusuchen sind und sich um sie zu kümmern ist,
ebenso um die in Not Geratenen, Hilflosen und Gebrechlichen.
Zudem sind
wir aufgerufen, Nachsicht und Milde walten zu lassen und uns
um Einvernehmen mit und unter den Mitmenschen zu bemühen.
Sollten
eines Tages diese islamischen Weisungen befolgt und in die Tat
umgesetzt werden, wird es zum „Madineh- e – Fädeleh“ kommen,
das heißt zu einem Leben in einer „glücklichen Welt“, wie es
sie sonst niemals, zu keiner Zeit und in keiner Gesellschaft,
gegeben hat.
Ein Wort
an die Eltern
Gutes
Sozialverhalten ist – ebenso wenig wie andere ethische
Eigenschaften – nicht an einem Tag zu erreichen. So etwas
braucht Zeit und wird erst nach und nach, im Rahmen einer
geeigneten und umsichtigen Erziehung möglich.
Zu beachten
sind dazu folgende Punkt:
1 – Lasst
eure Kinder euch fragen! Verwehrt es ihnen nicht. Antwortet
ihnen geduldig und kindgerecht. Vermeidet dabei Nervosität und
werdet keinesfalls heftig oder grob.
2 – Erlaubt
euren Kindern, dass sie hinsichtlich eigener und weniger
wichtiger Angelegenheiten Entscheidungen treffen dürfen, um
von ihrem eigenen Verstand und ihrem eigenen Ansichten
Gebrauch machen zu können.
3 – Bezieht
sie in Einladungen und Gästeabende mit ein. Bewilligt ihnen,
ihre Meinungen frei, aber überlegt zu äußern.
4 – Löst
nicht alle Schwierigkeiten, die sie eventuell haben. Lasst sie
vielmehr versuchen, einige, die nicht so relevant sind, selbst
zu meistern. Habt aber ein Auge drauf, wie sie es machen, ohne
jedoch direkten Einfluss zunehmen. Erst im Notfall
einspringen!
5 – Bringt
ihnen die Regeln und Geheimnisse zu einem harmonischen,
friedfertigen Umgang mit ihren Geschwistern, Freunden und
Bekannten nahe, damit sie auch diesen für ihr späteres Leben
in der großen Gesellschaft „trainieren“ können.
6 –
Aktiviert ihr Mitgefühl, ihre Hilfsbereitschaft und ihr
kooperatives Denken, so das sie ihnen zur „zweiten Natur“
werden.
7 –
Vermittelt ihnen von klein auf eine positive Lebens – und
Arbeitseinstellung, damit sie später angesichts Lebens – und
berufsbedingter Probleme und Mühen nicht verzagen, sondern
zuversichtlich und trainiert die Angelegenheit angehen.
8 – Macht
sie auf die tatsächlichen Gegebenheiten in der „Außenwelt“ –
das heißt der Welt außerhalb des häuslichen Familienlebens –
aufmerksam, damit sie möglicherweise aufkommende Unbilden in
ihrem Leben gewappnet gegenübertreten können und nicht
erschreckt und frustriert davonlaufen.