Hilfsquellen und Organisation der Kirche
Das Christentum trat ins
Leben ohne bestimmte gesellschaftliche Grundvorstellungen,
Gesetze oder ein System für die Leitung seiner
Angelegenheiten. Diesen Mängel hat die geistliche Leitung der
Christen lange daran gehindert in Dinge einzugreifen, die mit
der Gesellschaft, der Politik oder der Regierung
zusammenhingen. So blieb es bis zum Ende des sechsten
Jahrhunderts der christlichen Zeitrechnung. Am Weihnachtstag
800 wurde der König der Franken zum „Cäsar“ gekrönt und
übertrug ein Stück seines Herrschaftsgebietes der
Oberherrschaft des Papstes. Damit begann die Epoche
christlichen Führungsmacht und Glanzes. Die Kirche nahm zu an
Macht und Reichtum. Es kam zu Konflikten über die Kontrolle
der Macht zwischen politischen und religiösen Führern. Europa
wurde eine Arena verheerender Kriege zwischen Kaisern und
Päpsten.
Menschen, welche die Kirche
als Ausdruck der geistigen Natur Christi ansahen, waren
hartnäckige Parteigänger des Klerus, und mit ihren Hilfe
wuchsen zeitliche Macht und Einfluss der Kirche unaufhörlich,
bis sie die Nationen Europas unangetastet unter ihre
Vorherrschaft gebracht hatte. In der „Frühzeit“ bevor das
Christentum durch tiefe Risse gespalten wurde, hatte jede
Stadt ihren Bischof. Gruppen benachbarter Städte wurden
gemeinsam von einem Erzbischof oder Patriarchen verwaltet. Der
Bischof von Rom beanspruchte allmählich die Oberhoheit als
Papst (was das Oberhaupt aller Christen bedeutet). Er griff in
alle religiösen Angelegenheiten ein, auch die Ernennung und
Absetzung von Bischöfen und Erzbischöfen. Schließlich wurde
dies den „Metropolitenpatriarchen „von Constantiniyya (Byzanz,
Konstantinopel, Istanbul) zuviel, und so fällten sie den
Entschluss, sich den päpstlichen Jurisdiktion zu entziehen und
einen eigenen Herrschaftsbereich zu errichten, womit sie den
Tatsache Rechnung trugen, dass der Herrschaftssitz des Kaisers
von Rom nach Istanbul verlegt worden war. Nach verschiedenen
heftigen Zusammenstöße zwischen dem Papst und den Istanbuler
„Kalifen“ wurde die Trennung im Jahre 1052 n. Chr. endgültig.
Das Christentum zerfiel in zwei Lager. Osteuropa war dem
Patriarchen von Konstantinopel, der sich nun „orthodox“
nannte, untertan. Westeuropa von Polen bis Spanien blieb dem
Papst gehorsam und bezeichnete sich als „katholisch“. Beide
religiösen Körperschaften befolgten verschiedene Riten und
bezichtigten einander der Ketzerei.
lm frühen 16. jahrhundert
entstand eine dritte Gruppierung in Europa, in Gang gesetzt
von Luther; sie nennt sich „Protestantismus“. Luther und seine
Gefolgschaft begannen damit, sich den päpstlichen
Gepflogenheit zu widersetzen, Plätze im Himmel zu verkaufen
vermittelst sogenannter Sündenablässe; sie machten sich weiter
an den Versuch, die ganze Kirche zu reformieren und sie von
Irrtümern und Sittenlosigkeit zu reinigen. Dies führte aber
nur dazu, das eine weitere Spaltung die Einheit und
Schlichtheit der christlichen Religion traf: Die angeheuerten
Menschenmassen, die Luther bei seinen Zurückweisung der
päpstlichen Oberherrschaft und des priesterlichen Dogmas
folgten, wurden ein dritter Teilkörper, der fast ganz
Nordeuropa umfasste.
Die absolute Macht des
Papstes im katholischen Europa des 12. und 13. Jahrhunderts
rief eine unvermeidliche Gegenbewegung hervor. Eine Anzahl
ketzerischer Bewegungen entstand und förderte verschiedene
Lehren mit Doktrinen, die das päpstliche Offizium verdammte.
So groß wurde die Sorge des Papstes und der katholischen
Partei über diese abtrünnigen Bewegungen, dass 1215 der Papst
die sog. „Inquisition“ einsetzte, um derartige Häresien zu
bekämpfen und auszurotten. Die Inquisition hatte Zweige in
jeder Stadt Frankreichs, Italiens, Deutschlands, Polens,
Spaniens und anderer christlicher Länder. Wurde jemand der
Ketzerei beschuldigt, so zerrte man ihn vor die Inquisition,
wo er im Verurteilungsfall schwere Strafen erhielt.
Diese Institution nutzte ihre
unmäßige Macht dergestalt, dass sie alle Gedankenfreiheit
unterdrückte. Wer auch nur irgendwelcher Gedanken und
Meinungen verdächtigt wurde, welche man als der Kirche
entgegengesetzt ansah, musste sich höllischen Martern
unterziehen. Diese Gerichtshöfe erhielten sogar gelegentlich
Ketzerurteile gegen Tote, deren Särge geöffnet werden mussten
- ein Vorgang, den Will Durant in seiner ,Kulturgeschichte
(Bd. 18, S. 35) so beschreibt „Der Gerichtshof für die
Überprüfung von Gedanken, Gesetzen und Religion verfuhr auf
eigene Weise legal. Bevor lokale Assisen (Schwurgerichte)
abgehalten wurden, wurde ein ,Glaubensakt’ (Auto da Fe) von
allen Kanzeln verlesen, welchen forderte, dass gegen jeden des
Atheismus, den Irreligiosität oder der Ketzerei Verdächtigten
Anzeige erstattet werde und dass man ihn außerdem vor das
Untersuchungsgericht schleppe. Nachbarn, Freunde und Verwandte
wurden ermutigt, Informantendienste zu leisten. Man sagte
ihnen völlige Verschwiegenheit und Schutz zu. Jeder, der
einem Atheisten Asyl gewährte oder ihn nicht anzeigte, wurde
selbst eingekerkert und mit kirchlichen Exkommunikation,
Flucht und Bann bedroht. Manchmal wurden Tote des Atheismus
und der Gotteslästerung bezichtigt. Besondere Zeremonien
wurden für ihre gerichtliche Verurteilung angewandt. Ihr
Vermögen wurde beschlagnahmt, ihre Erben von ihrer
Hinterlassenschaft ausgeschlossen. 30-50% des Eigentums eines
Verstorbenen, der verdammt worden war, bekam der erfolgreiche
Informant. Gottesarteile waren je nach Zeit und Ort
verschieden. Manchmal wurden dem Angeklagten die Arme hinten
hochgebunden und er wurde dann so aufgehängt. Manchmal wurde
er so gefesselt, das er sich nicht rühren konnte, dann bekam
er Wasser die Kehle hinabgeschüttet, bis er erstickte.
Manchmal wurden ihre Seile so eng um Arme und Beine geschnürt,
bis sie bis auf die Knochen durchschnitten.“
Die christliche Hierarchie in
Europa errang eine solche Machtfülle, das nicht weniger als
zehn Könige und politische Führer in Deutschland und
Frankreich von den Päpsten gebannt wurden. Einige große
Landesfürsten verloren alles. Andere mussten öffentliche Buße
tun. So belegte im Jahr 1075 Papst Gregor VII. den Kaiser von
Deutschland, Heinrich IV., mit dem Bann und erklärte ihn des
Thrones verlustig, weil er einen päpstlichen Firm an
(Machtspruch oder Ukas, Anm. d. dt. Übersetzens) missachtet
hatte. Heinrich hüllte sich prompt in ein Büßergewand und
eilte zum Papst, worauf ihn dieser drei Tage warten ließ,
bevor er ihn empfing, dann aber seine Reue annahm und ihm
Absolution gewährte.
Im Jahre 1141 exkommuniziert
Papst Innozenz II. Ludwig VII., 1205 tat Innozenz III. König
Johann von England in Bann, weil dieser bestimmte Bischöfe
angegriffen hatte. Schließlich sah sich Johann gezwungen, dem
Papst eine Botschaft des Inhalts zu schicken: „Ein Engel
vom Himmel hielt mich Jesus und Seinen Apostel, unseren
Wohltäter Papst Innozenz, und seine katholischen Nachfolger
im Namen von England und Inland anzuflehen. Von nun an
verwalten wir diese Königreiche als Unterkönige des Papstes
und der Hierarchie und haben Befehl erteilt, das die Summe von
1000 Pfund Silber jährlich an die kirchlichen Kassen in Rom
gezahlt werde und zwar in Halbjahresraten von je 500 Pfand.
Sollte ich oder irgendeiner meinen Nachfolgen gegen den
Wortlaut dieses Dekrets verstoßen, so verwirken wir das Recht
auf die englische Souveränität“ (Marcel Cache, „Social
History“, Vol. II). Derselbe Autor (Vol. II, 123) schreibt:
„Während dieses Zeitraums wurden 5 Millionen Menschen wegen
Verstößen gegen den rechtmäßigen Glauben oder
Zuwiderhandlungen gegen einen päpstlichen Erlass bestraft. Man
knüpfte sie an Galgen auf oder warf sie in die pechschwarze
Nacht brunnenartiger Kerker. In den 18 Jahren von 1481-99
verbrannte die Inquisition 1020 Menschen lebendigen Leibes,
zersägte 6860 und marterte 9723 zu Tode.“
Victor Hugo schrieb: „Die
wahre Geschichte der Kirche wird man nicht auf, sondern
zwischen den Zeilen der offiziellen Geschichtsschreibung
lesen. Die Kirche ließ Pannili fast bis zu Tode peitschen,
weil er erklärt hatte, die „Sterne fielen nicht von der ihnen
zugewiesenen Bahnen“. Die Kirche warf Campland 27 mal ins
Gefängnis, weil er behauptete, es gebe noch ungezählte Welten
außer der Erde. Die Kirche marterte Harvey wegen des
verbrecherischen Nachweises, das das Blut durch die Arterien
und Venen des Körpers fließt. Die Kirche kerkerte Galilei ein,
weil er behauptete, die Erde kreise um die Sonne, im Gegensatz
zu den Anschauungen des Alten und Neuen Testaments. Die Kirche
warf Christopher Columbus ins Gefängnis, weil er ein Land
entdeckte, das vom Hl. Paulus nicht erwähnt wird. Es hieß, es
sei Gotteslästerung, Gesetze an Himmelskörpern zu entdecken
oder die Bahn der Ende oder einen in der Schrift nicht
vorausgesagten Kontinent. Die Kirche exkommunizierte Pascal
und Montey wegen Sittenlosigkeit und Müller wegen Sakrilegs
und Unsittlichkeit („Geschichte des Freidenkertums“, S.147).
Die Kirche gebrauchte ihre
Macht auch gegen den Islam. Unter dem Vorwand, Jerusalem zu
befreien, inszenierte sie blutige, abscheuliche Kriegszüge
oder „Kreuzzüge“, wie sie sie nannte, von 1095-1270. Obwohl
der eigentliche Grund für diese Kriege Hass und Eifersucht
gegen den Islam waren, die vom Papst und der Hierarchie
genährt wurden, stachelten sie auch das gemeine Volk durch
Vorspiegelungen von Beute und raffinierte Verleumdungen gegen
die Muslime auf, sich anwerben zu lassen. Papst Urban II.
berief eine Kirchenversammlung, in der man einen Krieg gegen
die Muslime beschloss, wobei der Papst allen Bischöfen und dem
Klerus befahl, Bewaffnete für diesen Kampf zu stellen; er
selbst führte die Werbekampagne in Frankreich an.
Das erste Heer, das gegen
Jerusalem aufbrach, war so riesig, das ganz Europa und Asien
unterwegs zu sein schienen. Manche sagen, das eine Million auf
dem Marsch war. Auf ihrem Zug plünderten, brandschatzten,
verstümmelten und ertränkten sie die Einwohner der Städte und
erschlugen Krieger und Nichtkrieger gleichermaßen, Frauen und
Kinder eingeschlossen. Als sie schließlich im Jahr 1099
Jerusalem eroberten, waren noch 20.000 von den Million übrig.
Bürgerkriege und die Pest folgten dieser „christlichen“
Opferung von Myriaden ihren eigenen und anderer Volksgenossen.
In den Worten von Gustave Ie
Bon („Die islamische und arabische Kultur“, S. 407) heißt es:
„Die Scheußlichkeiten, welche die Kreuzfahrer gegen Freund
und Feind, Soldaten und unbeteiligte Bauern, Frauen und
Kinder, alt und jung begingen, reihen sie in den Annalen der
Barbarei zuoberst ein. Einer von ihnen, Robert der Mönch,
schrieb: „Unser Heer wütete durch Gassen und Plätze und über
die Flachdächer anschließender Häuser wie eine Löwin, der man
ihre Jungen geraubt hat, tobte und zerriss Kinder in Fetzen
voll wilder Lust. Wir erstachen alt und jung. Zur
Beschleunigung hängten wir in einer Schlinge gleich einen
ganzen Haufen auf. Die Krieger stahlen wie die Raben und
schnitten noch das Gedärm Erschlagener auf, ob es etwa Juwelen
oder Gold enthielte. Was sie fanden, steckten sie ein.
Schließlich trieb Bohemund alle Überlebenden: Männer, Frauen,
Verstümmelte und Hilflose, in der Burg zusammen und metzelte
sie allesamt nieder, wobei er nur die Jungen für den
Sklavenmarkt in Antiochia aussparte.’ Und Godfrey
Hardouinville berichtete dem Papst: ,In Jerusalem wurden die
Muslime, die uns in die Hände fielen, von unseren Leuten im
Tor zu Salomons Tempel niedergestoßen, bis ihr Blut knietief
über den Tempelplatz floss’“
Die Folter der Inquisition
gegen die Gelehrten und die Intelligenz ihrer Tage erregten
einen unvermeidlichen Rückschlag gegen die Kirche. Unabhängig
gesonnene Wissenschaftler betrieben ihre Arbeit weiter trotz
strengen Zensur, bis der kirchliche Fanatismus zum Rückzug
blasen musste und den Weg für aufgeklärte Studien und
Untersuchungen freigab. Aber nun waren die Wissenschaftler
dahin gelangt, alle Religion als Parteigänger des
Aberglaubens, der Unwissenheit and der Unterdrückung von
Wissenschaft und Bildung zu betrachten. Die Ausschreitungen
der Kreuzzüge und die Barbarei der Inquisition erregten
Abscheu und nährten beim Volk den Verdacht gegen jede Form von
Religion überhaupt.
Auch in Russland erregte die
kirchliche Vernachlässigung der Armen und Hilflosen und die
Gönnerschaft gegenüber den Reichen eine Reaktion’ welche den
Aufstieg des Kommunismus unterstützte und seine Führer der
Religion den Krieg erklären ließ, denn die Gläubigen seien
„kapitalistische Lakaien und Ausbeuter der Arbeitenklasse“.
Sie taten kund, dass nur durch die „Eliminierung des Mythos
Gott aus den Gehirnen der Menschen die Revolution der
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verwirklicht werden
könnte.“
Ferdof schreibt in seinem
Buch „Die Religion in der UdSSR“: „Im zaristischen
Russland waren der Kirche eine Menge Land, Gebäude und Zubehör
sowie Millionen Goldrubel auf den Banken zu eigen. Weiteres
Einkommen bezog sie aus Wäldern, Weiden, Fischereirechten, aus
Handel, Industrie und vielem anderem. So war die Kirche der
reichste Kapitalist überhaupt, der größte Landbesitzer, der
größte Bankier Russlands. Mitleidlos beutete sie
Geschäftsleute aus, groß und klein. Die Arbeitsbedingungen in
der Industrie zu verbessern - das versuchten sie nicht einmal.
Entsprechend groß war der Hass, der solches Verhalten unter
der Arbeiterschaft und bei der Geschäftsinhabern auslöste; sie
nannten die Geistlichkeit ,Wölfe in Priesterkleidung“.
Das Christentum war zu seiner
Zeit der Bewahrer alter Sitten und Gebräuche, es war der
konservative Reaktionär; heute hat es gelernt, seine
Fundamente zu verstärken, indem es seiner glänzenden
Vergangenheit all das hinzufügt, was Wissenschaft und Kultur
dem modernen Geist zu bieten haben.
Die katholische Kirche allein
lässt 4000 Propagandaorgane weltweit spielen. Ihre Mittel
erlauben es ihnen noch im dunkelsten Kongo, im entlegensten
Tibet und bei den primitivsten Stämmen Australiens um
Bekehrungen zu werben.
Der jährliche Haushalt der
englischen Staatskirche beträgt über 900 Millionen Tomans
(persische Goldmünze, Anm. d. dt. Übersetzers). Solche Zahlen,
verglichen mit den Almosen, die dem Islam zufließen, zerreißen
einem das Herz.
Das Evangelium ist in mehr
als 1000 Sprachen übersetzt worden. Die amerikanische
„Gesellschaft für die Veröffentlichung und Verbreitung des
Evangeliums“ hat 1973 24 Millionen Exemplare verbreitet.
Der Vatikan hat eine eigene
Zeitung „L’ Osservatore Romano“ mit einen Tagesauflage von 300
000 Stück. Außerdem vertreibt er 50 Monatszeitschriften,
Gesamtauflage mehrere Millionen. Er unterhält 32.000
Grundschulen, Universitäten und Krankenhäuser. Vier mächtige
Organisationen schicken Missionare in die übrigen Endteile.
Das Christentum bedient sich
dreier Propagandamethoden:
-
Übersetzung der Bücher des
Neuen Testaments;
-
Errichtung von Kirchen und
anderen Anbetungsstätten;
-
Aussendung von Missionaren
in alle Teile der Welt.
Protestantische
Sekten machen ihrerseits erhebliche Anstrengungen, ihren
Glauben zu verbreiten. Den „Reader’s Digest“ schrieb: „Die
revolutionäre Gründung der Protestantischen Kirche Amerikas
war ein Aufstand gegen Bemühungen in Europa, den „Zehnten“
wieder einzutreiben, das einstige Recht der Kirchen. Doch von
1950 an hat die Bewegung der „Haushalterschaft“ ständig
zugenommen, so dass viele Kongregationen ihre Spenden
verdoppeln oder verdreifachen konnten, was wiederum den Bau
von Hunderten neuer Kirchen und die Verstärkung der Inneren
und Äußeren Mission ermöglichte. Am bedeutungsvollsten; die
Kongregationen und ihre Mitglieder haben die freudespendenden
Wirkungen, die unerwarteten Belohnungen erkannt, welche die
Wiederbelebung dieser alten Sitte mit sich brachte.“