Gedichte im Islam
Zum 40. des Märtyrers Imam Chamenei

von Afschin Ala

9. April 2026

Zum Anlass des Arbain des „Märtyrers Imam Chamenei“

Von deinem Schmerz erhob sich überall Wehklage, der Seufzer der Liebenden reichte bis zu den Galaxien.

Vierzig Nächte sind vergangen, und wir sahen dein Antlitz nicht, in Trauer, Unruhe, Furcht und Erschütterung.

Ich bin hier ein Waisenkind, und du bist bei den Ahnen, ich bin hier gefangen, und du bist in der Unendlichkeit.

Du warst mein Schutz – doch diese Dächer werden niemals den Saum deines Gewandes erreichen.

Ich würde für dich sterben – denn mit verwundeter Hand war dein Antlitz rot wie die Blüten des Judasbaums.

Auf dem Gipfel der Würde wähltest du die Armut, trotz jener und jener Sippen und Geschlechter.

Ich würde für dich sterben – denn sie erkannten dich nicht, außer den Märtyrern und den Bewohnern des Himmels.

Nicht nur ein unreiner Feind hat dich getötet – auch die Eigenen töteten dich mit Schwert und Speer.

Nicht nur der „gelbe Hund“ oder der „Wolf Zions“ – dich töteten zuvor schon die Wunden der Worte.

Teilhaber an deinem Tod, o Seele des Liebenden, sind diese und jene und noch viele mehr.

Jene, durch deren Unterdrückung der Zorn des Volkes plötzlich zum Vulkan wurde.

Jene, deren Streichhölzer der Plünderung immer wieder Geist und Seele in Brand setzten.

Teilhaber an der Macht, gierig nach Reichtum, Beteiligte an Holdings und Geschäften.

Dich tötete das Wüten der Unfähigkeit, dich tötete die Untätigkeit der Schwachen.

Wer gab dem Feind den Mut, Funken in die Höhle des Löwen dieser Zeit zu werfen?

Wer gab dem Mörder die Dreistigkeit, sich aufzumachen, um das Vorbild der Helden zu töten?

Um einen tapferen Kämpfer zu töten, von dem die Geschichte erzählen wird.

Ein wilder Held – und ihm gegenüber prahlend so viele aus Watte im Gewand von Kämpfern.

Seine Lippen beteten für das Volk, doch überall antworteten ihm Münder mit Beschimpfungen.

Statt die Schuldigen zu treffen, richteten sie zahllose Pfeile des Hasses auf ihn.

Die Plünderer selbst bleiben vor Gericht verschont, doch der „Führer“ wird Ziel von Verdächtigungen.

Wie viele Listige im Namen politischer Lager auf der Jagd nach Ausstattung aus den Institutionen.

Raben und Krähen, die gemeinsam den Frühling der Heimat in Herbst verwandelten.

Jene, die statt Kampfesrufen vor dem Feind von „Unterwerfung“ sprachen wie Klagelieder.

Um deine klaren Lehren zu negieren, schrieben sie Listen von Gewinn und Verlust.

Sie sammelten keinen Vorrat an Bedeutung von dir, sie lernten von dir nicht die Kunst des Ausdrucks.

Ich würde sterben – denn dein Tod war ihr Wunsch, eine Gruppe, verbittert über diese Herrschenden.

Du erlebtest Unrecht von links und rechts, doch bliebst duldsam gegenüber diesen und jenen.

Wie viele Betrüger strebten nach Palästen, wie die legendären Tyrannen unter den Obdachlosen.

Söhne, Schwiegersöhne und Gefährten, die durch „Vetternwirtschaft“ das Blut der Jugend tranken.

Wie viele Zwerge stiegen nach oben, in jeder Regierung über die Stufen der Leiter.

Jene, die Meere von Reichtum gaben an Menschen kleiner als ein Trinkglas.

Mürrische Chefs, korrupte Manager, die den Menschen das Leben zur Qual machten.

An diesem Blut sind beteiligt auch die Frömmler, deren verborgene Verfehlungen offenbar wurden.

Wie viele Neureiche, die mit dem Geld des Volkes vom Staub bis zum Himmel aufstiegen.

In deine Augen stachen viele Verwahrloste, deine Kehle wurde von vielen Knochen gedrückt.

So viele Günstlinge, namenlos und unwissend, erlangten einer nach dem anderen Rang und Namen.

Teilhaber an deinem Blut, o alter Liebender, sind Gefährten, die in Prüfungen versagten.

Teilhaber an deinem Blut sind jene Weggefährten, die dem Feind die Zügel in die Hand gaben.

Ich klage nicht über deine Mörder – denn du wurdest zum Märtyrer der (Schreib-)Federn, zum Märtyrer der Zungen.

9. April 2026

شهید قلم‌ها، شهید زبان‌ها

بمناسبت اربعین امام خامنه‌ای شهید:

ز داغ تو برخاست هرسو فغان‌ها

رسید آهِ عشاق تا کهکشان‌ها

چهل شب گذشت و ندیدیم رویت

در اندوه و تشویش و هول و تکان‌ها

من اینجا یتیم و تو نزد نیاکان

من اینجا اسیر و تو در بیکران‌ها

پناهم تو بودی نخواهد رسیدن

به تار عبای تو این سایبان‌ها

بمیرم برایت که با دست زخمی

رخی داشتی سرخ، چون ارغوان‌ها

در اوج سیادت، فقیری گزیدی

به رغم فلان تیره و خاندان‌ها

بمیرم برایت که نشناختندت

به غیر از شهیدان و عرش‌آشیان‌ها

نه تنها تو را کشت خصم حرامی

خودی نیز کشتت به تیغ و سنان‌ها

نه تنها سگ زرد یا گرگ صهیون

تو را پیش از این کشت زخم زبان‌ها

شریکند در قتلت ای‌جانِ عاشق

فلان‌ها، فلان‌ها، فلان‌ها، فلان‌ها

همانان که از ظلم‌شان خشم مردم

به ناگه بدل شد به آتشفشان‌ها

همانان که کبریت غارتگری‌شان

زد آتش دمادم به روح و روان‌ها

شریکان قدرت، حریصان ثروت

سهیمان هلدینگ‌ها و دکان‌ها

تو را کشت جولان بی‌عرضه‌گی‌ها

تو را کشت کم‌کاری ناتوان‌ها

چه کس داد جرأت به دشمن که ریزد

شرر بر کُنام هژبر زمان‌ها؟

که داد این جسارت به قاتل که آید

پیِ کشتن اسوه‌ی قهرمان‌ها؟

پی کشتن رادمردی مجاهد

که تاریخ گوید از او داستان‌ها

یلی شرزه و روبه‌رویش رجزخوان

بسی پنبه در کسوتِ پهلوان‌ها

لبانش دعاگوی ملت ولیکن

به دشنام او "باز"، هر سو دهان‌ها

به جای مقامات خاطی به سویش

کشیدند بس تیر کین، از کمان‌ها

چپاولگران، خود مصون از قضاوت

ولی "رهبر" آماج حدس و گمان‌ها

چه رندان به نام جناح سیاسی

پیِ ساز و برگ از دل سازمان‌ها

زغن‌ها و زاغان که کردند با هم

بهارِ وطن را شبیه خزان‌ها

همانان که جای رجز پیش دشمن

ز "تسلیم" گفتند، چون نوحه‌خوان‌ها

پی نفی آموزه‌های بلیغت

نوشتند فهرست سود و زیان‌ها

نیندوختند از تو زاد معانی

نیاموختند از تو طرز بیان‌ها

بمیرم که مرگ تو شد آرزوشان

گروهی دل‌آزرده زین حکمران‌ها

جفا از چپ و راست دیدی ولیکن

"روادار" بودی، به این‌ها و آن‌ها

چه شیادها در پی کاخ‌سازی

چو شدادها نزد بی‌خانمان‌ها

پسرها و دامادها و رفیقان

که با "رانت"، خوردند خون جوان‌ها

چه بسیار کوتوله‌ رفتند بالا

به هر دولت از پله‌ی نردبان‌ها

کسانی که دادند دریای ثروت

به افراد کوچکتر از استکان‌ها

رئیسان اخمو، مدیران فاسد

که از خلق، بر لب رساندند جان‌ها

در این خون شریکند، زاهدنمایان

که شد برملا فسق‌شان در نهان‌ها

چه نوکیسه‌گانی که با پول مردم

رسیدند از خاک تا آسمان‌ها

به چشمت خلیدند بس هرزه‌خاران

گلویت فشردند بس استخوان‌ها

بسا نورچشمی که گمنام و نادان

رسیدند یک‌یک به نام و نشان‌ها

شریکند در خونت ای‌پیرِ عاشق

رفیقان مردود در امتحان‌ها

شریکند در خونت آن هم‌رکابان

که دادند در دست دشمن، عنان‌ها

من از قاتلانت ننالم که گشتی

شهید قلم‌ها، شهید زبان‌ها

 

20. Farvardin 1405 

 

 

 

 

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