Gedichte im Islam
So vieles ist zurückgeblieben (Çok şey var ki, geride kaldı)

von Hüsrev Hatemi

Çok şey var ki, geride kaldı

Çok şey var ki, geride kaldı

Dönüş yolları kapalı,

Kara otağ içindeyim;

Yerde de kara bir halı...

Çok şey var ki geride kaldı

Nice sisli-sevgili yüz

Her biri bir yönden öksüz

Kiminin ardında kalınır,

Kiminden önce ölünür

Zamanla herşey silinir,

Bir gerçek yalnız bilinir:

Tanrı verdiydi, O aldı....

Ne çok şey geride kaldı

Ne çok şey geride kaldı

So vieles ist zurückgeblieben


So vieles ist zurückgeblieben,
die Wege der Rückkehr sind verschlossen.
Ich befinde mich in einem schwarzen Zelt,
auf dem Boden ein schwarzer Teppich …
So vieles ist zurückgeblieben,
so viele neblig-geliebte Gesichter,
jedes von ihnen auf eigene Weise verwaist.
Bei manchen bleibt man zurück,
vor anderen stirbt man.
Mit der Zeit wird alles ausgelöscht,
nur eine Wahrheit bleibt gewiss:
Gott hatte gegeben – und Er nahm.
Wie vieles ist zurückgeblieben,
wie vieles ist zurückgeblieben.

Anmerkung zur Nuance:
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„kara otağ“ wörtlich „schwarzes Nomadenzelt“, hier bewusst poetisch beibehalten

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„sisli-sevgili yüz“ „neblig-geliebte Gesichter“ (bewusst doppeldeutig: Erinnerung und Verklärung)

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„öksüz“ „verwaist“, mit emotionaler Tiefe (nicht nur „verlassen“)

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„Tanrı verdiydi, O aldı“ klassisch-religiöse Formel, bewusst schlicht und würdevoll gehalten

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